Adventliche Impulse zum Hören

Im Advent können Sie sich jeden Tag einen Impuls am Telefon anhören, den Gemeindemitglieder für Sie aufgenommen haben.

0511/71305906

Es entstehen nur die Kosten für ein Gespräch in deutsche Festnetz.

Rorate-Messen im Advent

Leider können wir auch dieses Jahr in der Adventszeit noch nicht wieder zusammen frühstücken. Aber Gottesdienst feiern können wir auch diesmal. Und das wollen wir tun im Kerzenschein von vier Rorate-Messen jeweils am Dienstag in der Adventszeit, wie gewohnt um 7 Uhr in der Frühe.

Anmelden müssen Sie sich vorher nicht. Bringen Sie am besten einfach einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit oder füllen Sie einen vor Ort aus. 

Weihnachtsreise

Kommen Sie mit uns nach Bethlehem?

An dieser Stelle würden wir Sie gerne zum alljährlich stattfindenden Krippenspiel am Heiligen Abend einladen. Doch dieses kann auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Allerdings lassen wir uns weiterhin nicht einschüchtern von „widrigen“ Bedingungen und gehen wieder auf eine tolle Weihnachtsreise, welche das Geheimnis der ersten heiligen Nacht – insbesondere für die Kinder – weiterhin lebendig und erfahrbar machen wird.

Weitere Informationen

Lebendiger Adventskalender

Alle mitwirkenden Familien und Institutionen gestalten ein Fenster ihres Hauses oder ihrer Wohnung als Adventskalenderfenster und laden Sie herzlich ein, am Abend des jeweiligen Tages um 18 Uhr beim Öffnen des Fensters für ca. 20 Minuten dabei zu sein.

Lassen Sie sich überraschen von den vielfältigen Ideen eines jeden einzelnen Gastgebers.

LINK ZUM ADVENTSKALENDER

Mache dich auf und werde Licht - Adventsimpuls

Erneut liegt kein einfaches Jahr hinter uns. Und auch die von vielen mit Hoffnung erwartete Weihnachtszeit scheint aktuell mit großer Ungewissheit verbunden. Doch eine Sicherheit haben wir: Der Herr wird da sein. Also mache auch Du dich auf und werde Licht.

Dieser Impuls wurde von einem unserer Hauskreise gestaltet.

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 28.11.2021 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst   

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

Link zum Buchungsportal

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

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Überweisung statt Klingelbeutel

Online spenden über unser neues Spendenportal

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, über unser neues Spendenportal können Sie auf digitalem Weg unsere Gemeinde mit einer Spende finanziell unterstützen. Verschiedene Projekte stehen zur Auswahl. Sie entscheiden, wofür Ihre Spende verwendet werden soll.

Da aktuell die Gemeinde-Gottesdienste nur eingeschränkt möglich sind, wirkt sich dies auch auf überpfarrliche Kollekten und unsere Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind. Über das Spendenportal können Sie Ihre Kollekte bequem online überweisen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Link zum Spendenportal

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 28. November Gemeindekollekte
  • 05. Dezember Gemeindekollekte
  • 12. Dezember Gemeindekollekte
  • 19. Dezember Gemeindekollekte
  • 24./25. Dezember ADVENIAT-Kollekte
  • 26. Dezember Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

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Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Sonntagsimpuls

Erster Adventssonntag | 28. November 2021

Die Wochen des Advents sind jedes Jahr aufs Neue die Zeit der Erwartung und Bereitung: Vorbereitung auf das Kommen des Herrn, hier und jetzt. Zeit der großen Hoffnung, die aus dem Glauben kommt. Die Kraft der Hoffnung aber ist die Liebe. Das liebende Herz erfährt jetzt schon die Nähe des Herrn und die heilende Kraft seiner Gegenwart.

Tagesgebet

Herr, unser Gott, alles steht in deiner Macht; du schenkst das Wollen und das Vollbringen. Hilf uns, dass wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten, damit wir den Platz zu seiner Rechten erhalten, wenn er wiederkommt in Herrlichkeit. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jeremía

Siehe, Tage kommen – Spruch des Herrn –, da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe. In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Spross aufsprießen lassen. Er wird Recht und Gerechtigkeit wirken im Land. In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Der Herr ist unsere Gerechtigkeit.

 

Antwortpsalm

Ps 25 (24), 4–5.8–9.10 u. 14 (Kv: 1)

Kv Zu dir, o Herr, erhebe ich meine Seele. – Kv

Zeige mir, Herr, deine Wege, *
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heiles. *
 Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. – (Kv)

Der Herr ist gut und redlich, *
darum weist er Sünder auf den rechten Weg.
Die Armen leitet er nach seinem Recht, *
die Armen lehrt er seinen Weg. – (Kv)

Alle Pfade des Herrn sind Huld und Treue *
denen, die seinen Bund und seine Zeugnisse wahren.
Der Rat des Herrn steht denen offen, die ihn fürchten, *
und sein Bund, um ihnen Erkenntnis zu schenken. – Kv

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Thessalónich

Schwestern und Brüder! Der Herr lasse euch wachsen und reich werden in der Liebe zueinander und zu allen, wie auch wir euch lieben, 13damit eure Herzen gestärkt werden und ihr ohne Tadel seid, geheiligt vor Gott, unserem Vater, bei der Ankunft Jesu, unseres Herrn, mit allen seinen Heiligen. Amen. Im Übrigen, Brüder und Schwestern, bitten und ermahnen wir euch im Namen Jesu, des Herrn: Ihr habt von uns gelernt, wie ihr leben müsst, um Gott zu gefallen, und ihr lebt auch so; werdet darin noch vollkommener! Ihr wisst ja, welche Ermahnungen wir euch im Auftrag Jesu, des Herrn, gegeben haben.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres. Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden. Dann wird man den Menschensohn in einer Wolke kommen sehen, mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn dies beginnt, dann richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe. Nehmt euch in Acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euer Herz nicht beschweren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht wie eine Falle; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen. Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt!

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

In diesen Wochen von Advent und Weihnachten wird viel die Rede sein vom Kommen und vom Ankommen. Erstmal kommt im Verlauf des Advents Weihnachten immer näher und mit Weihnachten kommt dann das Fest an sich: Jesus wird geboren, kommt in die Welt. Und dazu sprechen unsere heutigen Texte auch noch vom Kommen Gottes am Ende der Welt, wenn hier alles vorbei ist.

Und da können wir uns natürlich fragen, wie sehr Gott, bei aller Vorläufigkeit dieser Welt, eigentlich schon jetzt angekommen ist bei uns selbst, in unserem Leben. Ich habe mir diese Frage häufig gestellt, wenn ich mal wieder für ein paar Tage in besonders kirchlicher Atmosphäre übernachtet habe, z.B. in einem Priesterseminar oder in einem Kloster, vielleicht wegen einer Tagung, einer Konferenz oder einfach nur für das Beten. Es ist auch immer eine Art Einkehr in eine Form von „Heiler Welt“ des Glaubens. Immer feste Essenszeiten, immer ein festgelegter Rhythmus von Gebet, Gottesdienst, Arbeitseinheiten und Pausen. Keine plötzlichen Anrufe, kein Herumfahren im Auto, keine hektischen Terminplanungen, keine plötzlichen Probleme. Einfach nur ora et labora – Beten und Arbeiten – alles an einem Ort und ohne Hektik. Eben fast schon etwas Klösterliches hat das. Gut verständlich, dass auch sonst Menschen gerne einmal solche Angebote nutzen, oder zumindestens mit dem Gedanken spielen: Meditation, Tage im Kloster, Exerzitien, Gebetswochen, einen Pilgerweg gehen.

Sich einmal herausnehmen aus dem Alltag und in der Ruhe Gott widmen. Aber irgendwie hat das natürlich auch etwas Trauriges. Ist Gott uns denn im Alltag so fern, ist er so wenig in unserem Alltag angekommen, dass wir wirklich erst besondere Tage brauchen, um ihn auch besonders zu spüren? Gott ist doch eigentlich immer da und wir sollten immer da sein für Gott. In der Glaubensgeschichte der Christenheit hat es auch durchaus Versuche gegeben, dieses Immer auszudrücken und auszuleben. Wir wissen von Klostergemeinschaften, die sich dem ständigen Gebet gewidmet haben. 24 Stunden am Tag. Und wenn man schlafen oder essen musste, wurde man abgelöst von einem anderen Beter. Aber es wurde ständig gebetet, rund um die Uhr.

Auch in der heutigen Zeit gibt es Versuche zur Beständigkeit. Zumal freikirchliche Christen versuchen oft, Gott immer bewusst dabei zu haben. Da fällt dann kaum ein Satz und fehlt kaum eine Gelegenheit, von Jesus Christus zu sprechen und an ihn zu denken. Jesus geht immer mit, sogar wenn man im Supermarkt einkaufen geht – das ist dort der Anspruch. Und es ist sicherlich kein schlechter Anspruch, immer in der Gegenwart Gottes zu leben, sich Gottes Gegenwart bewusst zu machen. Aber solche Beständigkeit birgt natürlich auch Gefahr. Abnutzung, Oberflächlichkeit, Langeweile, Leere drohen dem, der sich ohne Unterlass immer nur einer Perspektive in seinem Leben widmet. Und wir werden es ja auch dieses Jahr wieder merken: Wer sich in den kommenden Wochen (und es ging ja auch dieses Jahr wieder viel früher los) schon allzu sehr einlässt auf Lichterketten, Tannengrün, Spekulatius, Gänsebraten und Kerzenschein usw. usw., für den wird am Heiligabend und an den Weihnachtstagen nicht mehr viel übrig sein an behaglicher, besinnlicher, friedvoller Weihnachtstimmung. Für den war dann Advent keine Vorbereitung auf Weihnachten, sondern ein Vorweg-, ja Weg-Feiern von Weihnachten, denn am Ende wird ihm nichts mehr geblieben sein, worauf er sich freuen kann und was erst zu Weihnachten gefeiert und erlebt werden sollte.

Wir kommen nicht drumherum: Bei allem Wunsch nach Dauer: Der Mensch ist als Wesen angelegt auf Rhythmus, Abwechslung, Abfolgen von Verschiedenheiten und Unterschieden. Immer nur Geburtstag feiern oder immer nur Weihnachten, das ja eben auch ein Geburtstag ist, das geht nicht. Und so haben ja auch Gebet und Gottesdienst ihren guten Rhythmus. Das Gebet im Alltag, ob am Morgen oder am Abend oder vor dem Essen. Oder aus besonderem Anlass mal zwischendurch, der Gottesdienst zum Sonntag, der die Woche beschließt und eine neue eröffnet.

Die Abfolge der Feste im Jahr, Weihnachten, Ostern, Pfingsten, alles hat seine Zeit. Wie steht es also um unsere Eingangsfrage? Ist Gott in unserem Leben wirklich angekommen? Ich denke, wenn ich mich einlasse in den Rhythmus des Glaubens, mit seinen Gebeten und Festfolgen mit ihren besonderen Festgeheimnissen von Geburt und Tod und Auferstehung und Sendung des Heiligen Geistes, dann ist Gott wirklich da bei mir in meiner Menschlichkeit und dem Alltag meines Lebens. Vielleicht ist es mir nicht immer völlig bewusst. So wie ich in einem Zimmer nach einer Weile das Ticken einer Uhr nicht mehr höre oder mir die Wärme der Heizung im Zimmer gar nicht mehr bewusst ist, und ich es für ganz normal halte, dass ich drin bei 20 Grad sitze und draußen friert es. Alles gar nicht mehr bewusst wahrgenommen, aber doch so, dass ich mich getragen und geborgen weiß. Die Gegenwart Gottes ist mir vielleicht auch nicht immer so bewusst. Aber ich weiß: Das nächste Beten, der nächste Gottesdienst, das nächste Fest des Kirchenjahres kommt bestimmt. Und ich werde dabei sein. Gott ist mit mir.

Und ich werde es wieder erleben. Durch allen Wechsel und durch alle Abwechslung meines Alltags hindurch. Wenn ich das weiß, dann ist er doch wohl angekommen in meinem Leben. Jetzt im Advent also einfach nur Ruhe bewahren. Weihnachten kommt von ganz allein. Und wir werden dabei sein. Amen

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

Nun beginnt sie schon wieder – die Adventszeit – ein Jahr ist rum – wie schnell die Zeit vergeht.

In der Pfarrei St. Oliver ist eine neue Idee entstanden, wie in dieser Zeit die Menschen der Gemeinde untereinander zeigen können, dass sie aneinander denken. 2 Figuren (Maria und Josef) gehen auf „Herbergssuche“ in der Gemeinde. Passend zur Adventszeit „ziehen“ sie von Haus zu Haus und bitten um Gastfreundschaft. Die Menschen in der Gemeinde werden damit überrascht, keiner weiß vorher, ob die beiden auch bei ihnen anklopfen werden. Ich bin sehr gespannt, bei wem die beiden „anklopfen“.

Wo sie um Einlass bitten, dürfen die Gastgeber sie einen Tag lang beherbergen.Sie können den Figuren einen schönen Platz bereiten, eine kleine Hausandacht feiern, ggf. Kindern aus dem beigefügten Pixibuch vorlesen oder die entsprechende Textstelle in der Heiligen Schrift nachlesen.

Das Besondere: jeder Tag hat im Tagebuch ein eigenes Blatt, dass von den Gastgebern selber gestaltet wird. So entsteht durch den Advent hindurch quasi ein „Reisebericht – Tagebuch“ von Maria und Josef. Bei der nach Weihnachten folgenden Aktion „Kirche im Kerzenschein“ vom 27.12.-30.12., wird das Tagebuch auch in der St. Oliverkirche zu sehen sein.

Die „Herbergssuche“ führen wir dieses Jahr auch erstmalig in der KiTa St. Johannes-Bosco, in Hemmingen durch. Da wird sie ein bisschen den Bedingungen der KiTa angepasst. Die Herbergssuche mal auf dieses Art und Weise zu machen, finde ich eine sehr schöne Idee.

Ich wünsche allen Gastgebern von Maria und Josef, aber auch allen anderen Menschen in unseren Pfarreien eine besinnliche und ruhige Adventszeit, damit wir uns alle auf das Kommen Jesu an Weihnachten gut einstimmen.

Martina Teipel, Gemeindereferentin

 

 

Gemeindereferentin Martina Teipel

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