Pfingstnovene

Vom 14. - 22. Mai wollen wir gemeinsam eine Pfingstnovene beten. Schon seit Jahrhunderten beten Christen an den 9 Tagen zwischen Himmelfahrt und Pfingsten eine sogenannte Novene. Sie verbindet uns mit den Jüngern Jesu, die nach seiner Himmelfahrt einmütig im Gebet verharrten, bis am Pfingsttag der Heilige Geist in seiner ganzen Kraft und Vielfalt auf sie herabkam.

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Hier ist was los!

3. Ökumenischer Kirchentag
vom 13. bis 16. Mai 2021

Der 3. Ökumenische Kirchentag wird digital und dezentral. Das Programm wird dadurch fokussiert, aber wie gewohnt eine bunte Mischung aus Themen, Kultur und geistlichen Inhalten.

Link zur Homepage des ÖKT 2021

Füreinander beten

Wer für seine Gebetsanliegen in unserer Gemeinde Unterstützung sucht, der kann sie finden in unserem neuen Gebetskreis, der für andere mitbeten will.

Schreiben Sie Ihr Gebetsanliegen auf, und werfen Sie es ein in den Kasten in der Wand im Vorraum der Kirche linker Hand und Sie dürfen wissen: andere Menschen beten mit Ihnen. „Als Jesus ihren Glauben sah …“

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 16.05.2021 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst  

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Überweisung statt Klingelbeutel

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, zurzeit sind die Gemeinde-Gottesdienste in unseren Kirchen nur eingeschränkt möglich. Dies wirkt sich auch auf überpfarrliche Kollekten und Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind.

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 16. Mai - Gemeindekollekte
  • 23. Mai - Renovabis-Kollekte
  • 30. Mai - Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

Jetzt bestellen!

Unser Pastoralbereich stellt sich vor!

Eine Rundreise zu den vier Pfarrgemeinden

Anlässlich der Einführung unseres neuen Pfarrers Dr. Thomas Kellner, haben die vier Pfarrgemeinden des Pastoralbereichs Hannover-Süd gemeinsam einen Film erstellt um sich unserem neuen Pfarrer vorzustellen.

Reisen Sie im Film in die Gemeinden St. Bernward (Döhren), St. Augustinus (Ricklingen), Heilige Engel (Kirchrode) sowie St. Oliver (Laatzen) und lernen Sie unsere Nachbargemeinden kennen.

Herzlichen Dank an alle, die diesen tollen Film unterstützt und ermöglicht haben!

Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

Link zum Heilige-Engel-Buchungsportal

Feiertagsimpuls

Himmelfahrt | 13. Mai 2021

Christus, der Menschgewordene und Gekreuzigte, wurde in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen. Dort ist er als unser Hohepriester unsere Hoffnung. Er ist von der Erde nicht abwesend und hat uns nicht allein gelassen. Er lässt uns nicht in Ruhe; er sendet uns in die Welt.

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, erfülle uns mit Freude und Dankbarkeit, denn in der Himmelfahrt deines Sohnes hast du den Menschen erhöht. Schenke uns das feste Vertrauen, dass auch wir zu der Herrlichkeit gerufen sind, in die Christus uns vorausgegangen ist, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Erste Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte

Im ersten Buch, lieber Theóphilus, habe ich über alles berichtet, was Jesus von Anfang an getan und gelehrt hat, bis zu dem Tag, an dem er in den Himmel aufgenommen wurde. Vorher hat er den Aposteln, die er sich durch den Heiligen Geist erwählt hatte, Weisung gegeben. Ihnen hat er nach seinem Leiden durch viele Beweise gezeigt, dass er lebt; vierzig Tage hindurch ist er ihnen erschienen und hat vom Reich Gottes gesprochen. Beim gemeinsamen Mahl gebot er ihnen: Geht nicht weg von Jerusalem, sondern wartet auf die Verheißung des Vaters, die ihr von mir vernommen habt! Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber werdet schon in wenigen Tagen mit dem Heiligen Geist getauft werden. Als sie nun beisammen waren, fragten sie ihn: Herr, stellst du in dieser Zeit das Reich für Israel wieder her? Er sagte zu ihnen: Euch steht es nicht zu, Zeiten und Fristen zu erfahren, die der Vater in seiner Macht festgesetzt hat. Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samárien und bis an die Grenzen der Erde. Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken. Während sie unverwandt ihm nach zum Himmel emporschauten, siehe, da standen zwei Männer in weißen Gewändern bei ihnen und sagten: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel empor? Dieser Jesus, der von euch fort in den Himmel aufgenommen wurde, wird ebenso wiederkommen, wie ihr ihn habt zum Himmel hingehen sehen.

 

Antwortpsalm

Ps 47 (46), 2–3.6–7.8–9 (Kv: vgl. 6)

Kv Gott steigt empor unter Jubel, der Herr beim Schall der Posaunen. – Kv

 Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; *
jauchzt Gott zu mit lautem Jubel!

Denn Furcht gebietend ist der Herr, der Höchste, *
ein großer König über die ganze Erde. – (Kv)

Gott stieg empor unter Jubel, *
der Herr beim Schall der Hörner.

Singt unserm Gott, ja singt ihm! *
Singt unserm König, singt ihm! – (Kv)

Denn König der ganzen Erde ist Gott. *
Singt ihm ein Weisheitslied!

Gott wurde König über die Völker, *
Gott hat sich auf seinen heiligen Thron gesetzt. – Kv

Zweite Lesung

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde inÉphesus

Schwestern und Brüder!
Der Gott Jesu Christi, unseres Herrn, der Vater der Herrlichkeit, gebe euch den Geist der Weisheit und Offenbarung, damit ihr ihn erkennt. Er erleuchte die Augen eures Herzens, damit ihr versteht, zu welcher Hoffnung ihr durch ihn berufen seid, welchen Reichtum die Herrlichkeit seines Erbes den Heiligen schenkt und wie überragend groß seine Macht sich an uns, den Gläubigen, erweist durch das Wirken seiner Kraft und Stärke. Er ließ sie wirksam werden in Christus, den er von den Toten auferweckt und im Himmel auf den Platz zu seiner Rechten erhoben hat, hoch über jegliche Hoheit und Gewalt, Macht und Herrschaft und über jeden Namen, der nicht nur in dieser Weltzeit, sondern auch in der künftigen genannt wird. Alles hat er ihm zu Füßen gelegt und ihn, der als Haupt alles überragt, über die Kirche gesetzt. Sie ist sein Leib, die Fülle dessen, der das All in allem erfüllt.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verurteilt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und verkündeten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte das Wort durch die Zeichen, die es begleiteten.

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Himmelfahrt – dabei wird immer wieder gerne gefragt: Ist das wirklich so passiert? Hätte man es vor allem so fotografieren können? Dass Jesus da in den Himmel hinaufsteigt und von einer Wolke verhüllt wird, wie wir es in der Apostelgeschichte gehört haben. Nun, gegen so eine sehr bildliche Vorstellung habe ich persönlich gar nichts und warum also soll es nicht so gewesen sein. Gott macht so ein krasses Hineingreifen in die Naturgesetze wohl selten bis nie, aber vielleicht macht er ja doch mehr Ausnahmen, als man so denkt. Für Gott ist eben nichts unmöglich.

Allerdings – und das liegt natürlich auch an unseren modernen Erfahrungen mit Filmtechnik, Computeranimation und den großen Zaubershows – allerdings würde mich so ein Foto von der Himmelfahrt heutzutage gar nicht mehr besonders beeindrucken. Bei den Sehgewohnheiten unserer heutigen Zeit wäre das nicht einmal ein so sehr ungewöhnliches Bild – dass da jemand zum Himmel emporgehoben wird. Deshalb ist mir heutzutage eigentlich viel wichtiger, was das Erlebnis der Himmelfahrt Jesu bei seinen Jüngern, bei den ersten Gläubigen, ausgelöst hat. Und da können wir schon sehr viel nachprüfbarer und nachvollziehbarer sagen: es hat offenbar viel ausgelöst, es hat zusammen mit den ganzen österlichen und nachösterlichen Ereignissen, der Auferstehung, den Erscheinungen Jesu und den Erlebnissen zu Pfingsten, die Jünger erst richtig „in Fahrt gebracht“.

Nach dem, was sie erlebt haben, haben sie es tatsächlich gemacht, wovon heute im Ev. die Rede ist: Sie sind hinausgegangen in die ganze Welt und haben ihren Glauben verkündet, sie sind ausgezogen und haben gepredigt, haben anderen Menschen davon erzählt, was sie mit Jesus erlebt hatten. Und das war durchaus nicht selbstverständlich. So ganz nebenbei erfahren wir ja auch aus den Evangelien insgesamt, wie niedergeschlagen und apathisch die Jünger zunächst noch waren. Sogar noch nach den ersten Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus war da durchaus noch nicht ein Sendungsbewusstsein, kein „hinaus in die Welt“ zu spüren.

Im Johannesevangelium wird gesagt, was die Jünger nach den ersten Erlebnissen mit dem wiedergekommenen Jesus taten: Nämlich gar nichts. Sie kehrten wieder zurück in ihren Alltag. Sie waren früher Fischer gewesen und nun wurden sie auch wieder Fischer. Nicht Menschenfischer, wie Jesus es ihnen mal aufgetragen hatte, sondern einfach nur Fischer im See Genezareth, um ihr tägliches Brot zu verdienen und um sich wieder um ihren Alltag zu kümmern. Aber spätestens die Himmelfahrt von Jesus hat sie da wieder herausgeholt aus der Rückkehr in den Alltag.

Die Himmelfahrt zeigte den Jüngern noch einmal ganz deutlich, dass sie mit Jesus etwas erlebt hatten, das den Alltag sprengt, das hinausgeht, ganz buchstäblich hinaus über diese ganze gewohnte, alltägliche Welt. Gott selbst hatte sich ihnen gezeigt und ihnen erfahrbar gemacht, dass es mehr gibt als nur diese Welt. Dass der Mensch nicht nur eingezwängt ist in diesen Käfig von Geburt und ein paar Jahren und dem Tod, sondern dass es weitergeht, weit darüber hinaus, buchstäblich in den Himmel und in die Ewigkeit. Und da war dann tatsächlich für die Jünger keine Rückkehr mehr möglich – keine Rückkehr in den Alltag, in die sogenannte Normalität. Und die Wirkung ihrer Erlebnisse ist so stark gewesen, daß sie sich über bald 2000 Jahre hinweg über viele viele Generationen bis zu uns ausgewirkt hat. Nun ist der Glaube auch bei uns angelangt, der Glaube, dass wir mehr sind als bloße Tiere, eingezwängt in diesen Käfig zwischen Geburt und Tod. Aber wie die Jünger müssen auch wir uns nun fragen: Sprengt das wirklich meinen Alltag? Hält mich das davon zurück, trotz des Glaubens immer wieder zurückzukehren in das alltägliche Einerlei von Gelderwerb und Überleben?

Was macht den Glauben aus in uns? Was bewirkt er? Bewirkt er überhaupt etwas? Das können die Fragen sein, die wir heute an Himmelfahrt mitnehmen können. Neben uns gibt es so viele Ungläubige in der Welt, Menschen, die nicht glauben wollen, daß es noch eine Welt gibt, über diese Welt hinaus. Menschen, die wirklich nur und nichts anderes als ihren Alltag leben. Wo ist bei mir der Unterschied? Was hat der Glaube an Gott und den Himmel und die Ewigkeit mit mir gemacht? Macht er überhaupt etwas mit mir - der Glaube? Gibt es wirklich einen Unterschied zwischen mir und den anderen, den Ungläubigen? .......... Amen.

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

….das Leben ist eine Reise. Auf einer Reise sammle ich viele neue Eindrücke. Ich begegne Menschen mit Wurzeln und Erfahrungen, die ganz andere sind als meine eigenen. Auf einer Reise gibt es verschiedene Etappen. Es gibt Wege, die viel Kraft kosten, weil es lange bergauf geht. Es gibt leichte Wege, wunderschöne Wege und Wege, die einfach nur geradeaus gehen, ohne viele Veränderungen. Es wird empfohlen, auf einer Reise nicht zu viel Gepäck mitzunehmen. Mit leichtem Gepäck reist es sich einfacher.

Jesus ist auch viel gereist. Eine seiner ersten Etappen war die Wüste. Wüstenwege kommen plötzlich und können sehr schmerzhaft sein. In diesen Zeiten der Krise wird die Wüste zum Ort der Versuchung. Immer wieder höre ich Geschichten, wie Menschen in der Wüstenzeit Gott nähergekommen sind. Danach geht seine Reise weiter zum See Genezareth. Jesus durchwandert die ganze Provinz Galiläa. Es ist eine Reise geprägt durch viele Zeichen und Wunder.

In den nächsten Tagen feiern wir Himmelfahrt. Jede Reise hat am Ende auch ein Ziel. Auch meine Sehnsucht hat ein Ziel. Jesu Reise auf der Erde hatte auch ein Ziel. Seine letzten Worte bevor er zum Vater zurückkehrt waren: „Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Welt.“ Ich wünsche Ihnen eine Sehnsucht nach der Weite des Lebens. Die Sehnsucht, ein Segen für andere Menschen zu sein mit der tiefen Sicherheit in uns, dass wir nicht allein sind. Denn Jesus ist bei uns alle Tage bis zum Ende der Welt.

Herzliche Grüße
Franziska Lange (Caritas-Sozialarbeiterin)

Franziska Lange, Caritas-Sozialarbeiterin

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