Begegnung und Kulturgenuss

Sommerabende im Pfarrgarten

Eine Veranstaltungsreihe in Coronazeiten? Warum nicht? Die Sehnsucht nach Begegnung und Kulturgenuss trägt wohl jeder tief in sich. Freuen Sie sich auf zwei Konzerte, eine Lesung und ein gemeinsames Singen.

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STADTRADELN 2021
Das Team "Heilige Engel" ist wieder dabei!

Vom 06.06. – 26.06.2021 heißt es in Hannover wieder: Runter vom Sofa und rauf auf den Sattel! Nutzen Sie bewusst in diesen 3 Wochen das Fahrrad für Ihre Alltagserledigungen und stellen Sie fest, wie mobil, flexibel und gesund diese Form der Fortbewegung ist – gerade in diesen Zeiten.

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 Aktueller Kilometerstand des Teams

Füreinander beten

Wer für seine Gebetsanliegen in unserer Gemeinde Unterstützung sucht, der kann sie finden in unserem neuen Gebetskreis, der für andere mitbeten will.

Schreiben Sie Ihr Gebetsanliegen auf, und werfen Sie es ein in den Kasten in der Wand im Vorraum der Kirche linker Hand und Sie dürfen wissen: andere Menschen beten mit Ihnen. „Als Jesus ihren Glauben sah …“

Sommerabende im Pfarrgarten

Begegnung und Kulturgenuss

Eine Veranstaltungsreihe in Coronazeiten? Warum nicht? Die Sehnsucht nach Begegnung und Kulturgenuss trägt wohl jeder tief in sich. Momentan sieht es sehr gut aus, dass wir die geplanten Veranstaltungen auch durchführen können.

Wir konnten für die Sommerabende im Pfarrgarten tolle Künstler gewinnen, die große Lust haben endlich wieder vor Publikum zu spielen. Freuen Sie sich auf zwei Konzerte, eine Lesung und ein gemeinsames Singen.

Die vier Abende finden immer Freitags in unserem Pfarrgarten statt. Einlass ist ab 19:00 Uhr, das Programm beginnt um 20:00 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zum Ende des Abends bitten wir um eine wertschätzende Spende für die Künstler.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, deswegen ist eine Anmeldung notwendig. Diese kann über das Anmeldeportal für die Gottesdienste oder über das Pfarrbüro erfolgen. Zu den Veranstaltungen bieten wir einen Getränkeverkauf an.

  • 25. Juni 2021 | KopfDichtung (Konzert)
  • 02. Juli 2021 | Gotteslob - gemeinsam singen
  • 09. Juli 2021 | Simon Benne (Lesung)
  • 16. Juli 2021 | Robby Ballhause (Konzert)

LINK ZUR ANMELDUNG

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 20.06.2021 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst  

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Überweisung statt Klingelbeutel

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, zurzeit sind die Gemeinde-Gottesdienste in unseren Kirchen nur eingeschränkt möglich. Dies wirkt sich auch auf überpfarrliche Kollekten und Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind.

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 20. Juni - Gemeindekollekte
  • 27. Juni - Gemeindekollekte
  • 04. Juli - Kollekte für die Aufgaben des Papstes
  • 11. Juli - Gemeindekollekte
  • 18. Juli - Gemeindekollekte
  • 25. Juli Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

Jetzt bestellen!

Unser Pastoralbereich stellt sich vor!

Eine Rundreise zu den vier Pfarrgemeinden

Anlässlich der Einführung unseres neuen Pfarrers Dr. Thomas Kellner, haben die vier Pfarrgemeinden des Pastoralbereichs Hannover-Süd gemeinsam einen Film erstellt um sich unserem neuen Pfarrer vorzustellen.

Reisen Sie im Film in die Gemeinden St. Bernward (Döhren), St. Augustinus (Ricklingen), Heilige Engel (Kirchrode) sowie St. Oliver (Laatzen) und lernen Sie unsere Nachbargemeinden kennen.

Herzlichen Dank an alle, die diesen tollen Film unterstützt und ermöglicht haben!

Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

Link zum Heilige-Engel-Buchungsportal

Sonntagsimpuls

12. Sonntag im Jahreskreis | 20. Juni 2021

Jesus hat in Gleichnissen gesprochen und er hat Wunder getan. Auch seine Wunder sind Gleichnisse, Zeichen. Das Wunder ist erst zu Ende getan, wenn das gemeinte Zeichen gesehen wird. Die Frage, ob die Wunder Jesu wirklich so geschehen sind, wie uns berichtet wird, ist nur eine Teilfrage. Die Wahrheit dieser Wunder reicht viel tiefer als nur in die historische Vergangenheit; sie berührt die Tiefen Gottes.

Tagesgebet

Heiliger Gott, gib, dass wir deinen Namen allezeit fürchten und lieben. Denn du entziehst keinem deine väterliche Hand, der fest in deiner Liebe verwurzelt ist. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Íjob

Der Herr antwortete dem Íjob aus dem Wettersturm und sprach: Wer verschloss das Meer mit Toren, als schäumend es dem Mutterschoß entquoll, als Wolken ich zum Kleid ihm machte, ihm zur Windel dunklen Dunst, als ich ihm ausbrach meine Grenze, ihm Tor und Riegel setzte und sprach: Bis hierher darfst du und nicht weiter, hier muss sich legen deiner Wogen Stolz?

 

Antwortpsalm

Ps 107 (106), 23–24.26–27.28–29.30–31 (Kv: vgl. 15a)

Kv Danken sollen alle dem Herrn; denn seine Huld währt ewig. – Kv

Sie, die mit Schiffen das Meer befuhren, *
Handel trieben auf den großen Wassern,

die dort schauten die Werke des Herrn, *
seine Wundertaten in der Tiefe. – (Kv)

Sie stiegen empor zum Himmel, /
in die Urtiefen sanken sie hinab, *
sodass ihre Seele vor Not verzagte,

sie wankten und schwankten wie Betrunkene, *
verschlungen war all ihre Weisheit. – (Kv)

Sie schrien zum Herrn in ihrer Bedrängnis *
und er führte sie heraus aus ihren Nöten,

er machte aus dem Sturm ein Säuseln *
und es schwiegen die Wogen des Meeres. – (Kv)

Sie freuten sich, dass die Wogen sich legten, *
und er führte sie zum ersehnten Hafen.

Sie sollen dem Herrn danken für seine Huld, *
für seine Wundertaten an den Menschen. – Kv

Zweite Lesung

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth

Schwestern und Brüder!

Die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde. Also kennen wir von jetzt an niemanden mehr dem Fleische nach; auch wenn wir früher Christus dem Fleische nach gekannt haben, jetzt kennen wir ihn nicht mehr so. Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

An jenem Tag, als es Abend geworden war, sagte Jesus zu seinen Jüngern: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; und andere Boote begleiteten ihn. Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen? Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Wer ist denn dieser, dass ihm sogar der Wind und das Meer gehorchen?

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Ein Gegensatz zwischen unserer 2. Lesung und dem Evangelium: Im Evangelium Jesus mit einem Wunder. Jesus mit seiner Macht. Wind und Wellen gehorchen ihm. Das kann kein Mensch, das kann nur Gott. Und im Korintherbrief das Wort des Paulus: Früher haben wir Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt. Christus als Mensch.

Dieser Gegensatz ist uns einmal mehr ein Beleg dafür, dass all die Wunder von Jesus, so beeindruckend sie gewesen sind, nicht die Quelle für den Glauben an ihn als den Sohn Gottes gewesen sind. Die Wunder haben die Menschen aufmerksam gemacht. Sie haben sie aufhorchen lassen. Aber so richtig überzeugt haben sie sie nicht. Und so endet ja unser Evangelium auch heute mit der Aussage der Jünger: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen?

Gott haben sie in Jesus noch gar nicht so richtig entdeckt. Und wenn sich das auch im Laufe der Evangelien-Berichte verändert, und es dann wirklich zu den ersten Messias-Bekenntnissen kommt und die Jünger sagen: Ja, Du bist der Sohn Gottes – am Ende, am Karfreitag laufen die allermeisten doch wieder davon. Ihr Glaube hat nicht gehalten. Das ändert sich erst mit dem allerletzten Wunder. Jesus ist noch einmal ganz besonders nur Mensch, er stirbt an Karfreitag wie alle Menschen, aber er kehrt zurück von den Toten und lebt als Mensch und Gott. Und erst das ist das gänzlich Neue, das die Jünger überzeugt. Jesus wird nicht mehr nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt, sondern nach göttlichen. Weil er nicht wie Menschen stirbt, sondern lebt wie Gott.

Und, liebe Schwestern und Brüder, nun kommt das Besondere für uns: Wer das nun glauben will mit der Auferstehung, der erblickt das Neue, das Göttliche, das Ewige, das Leben, nicht nur in Jesus, sondern auch in sich selbst und auch in allen anderen Menschen noch dazu. Das Neue. Nicht Tod. Sondern Leben.

Ich weiß – das fällt uns nicht immer leicht – dieses Neue anzunehmen, das göttliche Leben. Manches lebt sich bequemer, wenn man einfach nur Mensch ist. Viel Verantwortung, viel Pflicht, viel Nachdenken ergibt sich daraus, wenn wir uns auf dieses Neue einlassen. Es lebt sich anders, wenn man sich selbst und die ganze Welt nicht nach menschlichen, sondern nach göttlichen Maßstäben betrachtet. Aber dieser Glaube ist eben nicht nur Last, sondern auch Trost und Erlösung. Als Jesus starb, wussten die Jünger noch nichts von der Auferstehung. Bei uns ist das anders. Wenn wir dem Tod begegnen, hier in dieser Welt, dann gibt es nun für uns nicht mehr menschliche Maßstäbe, sondern göttliche.

Die Jünger haben es mit Jesus zu Ostern erlebt, sie haben es erzählt, es ist aufgeschrieben worden und mit den Jahren ist es über die Menschen, die daran geglaubt haben, bis zu uns hier gekommen, das Neue, das göttliche Leben, die Ewigkeit. Greifen wir zu, nehmen wir den Maßstab, der alles verändert. Sagen wir wie heute Paulus: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden.

Amen.

 

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

... fiel mir in einer der letzten Kirchenzeitung ein Buchtipp besonders auf: Gott ist wie Husemann von Daniel Gewand. Meistens gebe ich auf diese Buchtipps nicht viel, aber die Kurzbeschreibung in der Zeitung ließ mich doch aufhorchen und ich fragte gleich mal bei Google nach. Was da stand klang sehr interessant!

Der Autor kommt aus Köln und lebt im Ruhrgebiet. In seinem Buch erzählt er Geschichten über Gott – in 90 Sekunden -. Seit über 10 Jahren macht er das auch schon im Radio bei „Kirche in 1LIVE“. Seine Geschichten sind aus dem Alltag, aus dem Leben gegriffen.

Oh, dachte ich, dass ist was für mich, für die Firmvorbereitung oder für kurze Artikel, die ich schreiben werde. Und so bekommen Sie hier nun gleich eine „Gottesgeschichte“ von dem Autor für Sie persönlich. Sie heißt: „Have a nice day“. Daniel Gewand schreibt:

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"Ich habe schlecht geschlafen. Muss früh raus. Bin noch müde. In der Küche koche ich mir erstmal einen ordentlichen Filterkaffee, um wach zu werden.

Von meinem Küchenfenster aus gucke ich auf eine kleine Gartenmauer. Die wird regelmäßig beschmiert. Und genauso regelmäßig versucht der Nachbar die Schmierereien auf der Mauer zu entfernen. Die aktuelle Schmiererei hat er nicht entfernt. Ich weiß nicht, ob er aufgegeben hat oder ob ihm der Spruch gefällt, den jemand da hingeschmiert hat. Denn da steht: „ Have a nice day“.

Mir gefällt der Spruch. Bei andern hängt er als Karte am Badezimmerspiegel oder als Meme bei Instagram gepostet. Bei mir steht er auf der Gartenmauer vor meinem Küchenfenster.

„ Have an nice day“ ist für mich als Christ nicht nur eine Schmiererei auf der kleinen Gartenmauer, sondern ein Morgensegen. Segen heißt Gutes zusprechen und genau das passiert, wenn ich morgens beim Kaffeekochen müde aus meinem Küchenfenster gucke. In diesem Sinne „Have a nice Day“.

Da bleibt mir nur noch mit dem Autor Ihnen zu wünschen: „Have a nice day“

Martina Teipel

 

 

Gemeindereferentin Martina Teipel

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