Eucharistische 
Anbetung

An jedem Donnerstag setzen wir um 19:00 Uhr das Allerheiligste in unserer Pfarrkirche aus. Sie sind eingeladen, anzubeten und Ihre Bitten für sich selbst, Ihre Familien, Ihre Gemeinden, die Kirche und die ganze Welt vor Gott zu tragen oder einfach in Stille vor dem Herrn zu verweilen.

Zur Anbetung ist keine Anmeldung erforderlich. Bringen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit, den Sie am Eingang zur Kirche in ein bereitgestelltes Kästchen werfen. Bitte bringen Sie auch einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Füreinander beten

Wer für seine Gebetsanliegen in unserer Gemeinde Unterstützung sucht, der kann sie finden in unserem neuen Gebetskreis, der für andere mitbeten will.

Schreiben Sie Ihr Gebetsanliegen auf, und werfen Sie es ein in den Kasten in der Wand im Vorraum der Kirche linker Hand und Sie dürfen wissen: andere Menschen beten mit Ihnen. „Als Jesus ihren Glauben sah …“

NEU! Gottesdienstteilnahme online buchen!

Zukünftig ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu startet ab Montag unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich. Erstmalig können die Gottesdienste für das Wochenende 30./31. Januar online gebucht werden.

Link zum Heilige-Engel-Buchungsportal

Sternsingen 2021

„Kindern Halt geben in der Ukraine und weltweit“

Aufgrund der aktuellen Coronamaßnahmen können unsere Sternsinger nicht wie gewohnt den Segen in die Häuser unserer Gemeinde bringen. Auch die zunächst als Alternative geplante Idee, an verschiedenen öffentlichen Orten im Gemeindegebiet aufzutreten und den Zuhörern den Segen mit nachhause zu geben, lässt sich nicht umsetzen.

Als Ersatz gibt es nun ab dem 02. Januar 2021 eine Segensstation im Kirchenvorraum. Dort werden Briefumschläge mit dem Segen und einem Hinweis für ihre Spende ausliegen.

Auch wenn die Sternsinger diesmal den Segen nicht persönlich spenden können, ist es allen Beteiligten ein sehr großes Anliegen, die Aktion bestmöglich zu unterstützen und viele Spenden für Kinder in Not zu sammeln.

Neben der Spende durch Überweisung können sie ihre Spende auch in einem Umschlag in den Briefkasten des Pfarrbüros werfen oder in den Kollekten legen. Bitte vermerken sie ihre Anschrift auf dem Umschlag, wenn sie eine Spendenbescheinigung wünschen.

Spenden per Überweisung

Sie können die Sternsingeraktion auch durch eine Spende per Überweisung auf unser Gemeindekonto unterstützen:

  • Pfarrgemeinde Heilige Engel
  • Darlehnskasse Münster
  • DE84 4006 0265 0038 0058 01
  • Bitte Vermerk "Sternsinger" angeben

Die Sternsinger bedanken sich für ihre Spende!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 24.01.2021 | 11:00 Uhr

Link zum Gottesdienst

 

Überweisung statt Klingelbeutel

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, zurzeit sind die Gemeinde-Gottesdienste in unseren Kirchen nur eingeschränkt möglich. Dies wirkt sich auch auf überpfarrliche Kollekten und Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind.

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 17. Januar - Gemeindekollekte
  • 24. Januar - Verkehrshilfe des Bonifatiuswerks
  • 31. Januar - Gemeindekollekte
  • 07. Februar - Gemeindekollekte
  • 14. Februar - Diasporaopfer I/2021
  • 21. Februar - Gemeindekollekte
  • 28. Februar - Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

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Sonntagsimpuls

Dritter Sonntag im Jahreskreis | 24. Januar 2021

Wenn Gott in die Geschichte der Menschen eingreift, erwarten wir Großes. Jesus hat die Botschaft von Gottes Herrschaft und seinem Reich ausgerufen. Er hat seine Jünger ausgesandt und er sendet sie bis heute, bis ans Ende der Welt. Aber wo ist der Erfolg? Schon die Jünger Jesu hatten Mühe, an einen armen, demütigen Messias zu glauben. Dann begriffen sie, dass es für Jesus ums Ganze ging: um den Menschen.

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, lenke unser Tun nach deinem Willen und gib, dass wir im Namen deines geliebten Sohnes reich werden an guten Werken. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

Antwortpsalm

Ps 25 (24), 4–5.6–7.8–9 (Kv: 4)

Kv Zeige mir, Herr, deine Wege, lehre mich deine Pfade! – Kv

Zeige mir, Herr, deine Wege, *
lehre mich deine Pfade!

Führe mich in deiner Treue und lehre mich; /
denn du bist der Gott meines Heiles. *
Auf dich hoffe ich den ganzen Tag. – (Kv)

Gedenke deines Erbarmens, Herr, /
und der Taten deiner Gnade; *
denn sie bestehen seit Ewigkeit!

Gedenke nicht meiner Jugendsünden und meiner Frevel! *
Nach deiner Huld gedenke meiner, Herr, denn du bist gütig! – (Kv)

Der Herr ist gut und redlich, *
darum weist er Sünder auf den rechten Weg.

Die Armen leitet er nach seinem Recht, *
die Armen lehrt er seinen Weg. – Kv

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jona

Das Wort des Herrn erging an Jona: Mach dich auf den Weg und geh nach Nínive, der großen Stadt, und rufe ihr all das zu, was ich dir sagen werde! Jona machte sich auf den Weg und ging nach Nínive, wie der Herr es ihm befohlen hatte. Nínive war eine große Stadt vor Gott; man brauchte drei Tage, um sie zu durchqueren. Jona begann, in die Stadt hineinzugehen; er ging einen Tag lang und rief: Noch vierzig Tage und Nínive ist zerstört! Und die Leute von Nínive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus und alle, Groß und Klein, zogen Bußgewänder an. 10Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie umkehrten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Da reute Gott das Unheil, das er ihnen angedroht hatte, und er tat es nicht.

 

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korínth

Ich sage euch, Brüder: Die Zeit ist kurz. Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Nachdem Johannes der Täufer ausgeliefert worden war, ging Jesus nach Galiläa; er verkündete das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium! Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er Simon und Andreas, den Bruder des Simon, die auf dem See ihre Netze auswarfen; sie waren nämlich Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Und sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm nach. Als er ein Stück weiterging, sah er Jakobus, den Sohn des Zebedäus, und seinen Bruder Johannes; sie waren im Boot und richteten ihre Netze her. Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern im Boot zurück und folgten Jesus nach.

 

Predigt von Pfarrer Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Die Texte des heutigen Sonntags sind geprägt von einer gewissen Anspannung. Das, was da gesagt wird, ist dringend. Es bleibt nicht mehr viel Zeit. 40 Tage – warnt Jona, dann geht Ninive unter. Die Zeit ist kurz – schreibt Paulus an die Korinther. Und Jesus sagt: Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe.

Wie wir wissen, hat das auch mit der sogenannten Naherwartung der frühen Christen zu tun. Sie dachten eigentlich nicht, dass das noch sehr lange dauern würde mit der Welt. Das Ende der Welt schien nicht mehr fern. Doch obwohl das nicht so eingetreten ist, wie sie sich das dachten, gilt die Dringlichkeit der Texte auch für uns, bald 2000 Jahre später. Denn die Zeitangabe von Paulus „Die Zeit ist kurz“ hat natürlich, was jedes einzelne Menschenleben angeht, auch heute noch genauso Gültigkeit wie damals.

59 Jahre alt werde z.B. ich in diesem Jahr. Noch 20, 30 Jahre darf ich vielleicht noch erwarten, wenn alles gut geht. Aber wohl schon mindestens 2 Drittel meines Lebens sind vorbei. Die Zeit ist kurz. Und so gilt der Rat von Paulus, in einer gewissen Distanziertheit zur Welt zu leben, die Welt nicht so wichtig zu nehmen, für jeden Menschen und eigentlich für jedes Lebensalter. Denn das Leben ist nun einmal immer bedroht und auf jeden Fall letztlich ziemlich kurz. Und so schnell, wie wir darin angekommen sind, so schnell müssen wir diese Welt auch wieder verlassen.

Was fangen wir nun an mit den paar Jahren? Was sollen wir tun?

Das Evangelium rät auf seine Art zu intensivem Leben. Entschlossenes Handeln, jetzt und sofort, ist gefragt. Als Jesus Simon und Andreas sieht und sagt: Kommt her, mir nach, da heißt es: Sogleich ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. Und bei Jakobus und Johannes heißt es ebenfalls: Sogleich rief er sie und sie ließen ihren Vater Zebedäus mit seinen Tagelöhnern zurück und folgten ihm. Ich denke, dieser Rat zur Intensität, dieser Rat zum Handeln hier und jetzt, ist überhaupt kein schlechter Rat für das gesamte Leben. Denn, wenn man es genau nimmt, dann gibt es eben nie ein Gestern und nie ein Morgen – es gibt immer nur das Heute, das Jetzt. Wenn es um pures Leben geht, dann kommt es nicht darauf an, wie die Vergangenheit war; oder was ich mir für Gedanken über die Zukunft mache, sondern es kommt allein darauf an, was jetzt geschieht. Denn Leben geschieht immer nur im Jetzt. Und wenn ich immer nur in Vergangenheit schwelge oder von der Zukunft träume, oder wenn ich mich immer nur über Vergangenes ärgere oder voller Furcht in die Zukunft schaue, dann verpasse ich das Leben in der Gegenwart. Und dabei ist eben Leben immer nur Gegenwart. Die 2, 3 Sekunden, die wir gerade durchlaufen.

Aber nun haben wir scheinbar einen Gegensatz, einen Widerspruch dazu im Text des Paulusbriefes. Denn die Schlussfolgerung des Paulus aus seinem Urteil: „Die Zeit ist kurz“ ist Distanz und Gelassenheit. Nehmt das Leben nicht so wichtig – es ist sowieso schnell wieder vorbei. „Daher soll, wer eine Frau hat, sich in Zukunft so verhalten, als habe er keine, wer weint, als weine er nicht, wer sich freut, als freue er sich nicht, wer kauft, als würde er nicht Eigentümer, wer sich die Welt zunutze macht, als nutze er sie nicht; denn die Gestalt dieser Welt vergeht“.

Dabei will das Evangelium doch demgegenüber Intensität, schnelles Handeln und Konzentration auf die Gegenwart und den Augenblick. Was soll man denn nun tun? Das eine oder das andere? Ruhe und Gelassenheit? Oder Intensität und schnelles Handeln? Nun, ich denke, für uns Christen zählt beides. Und beides lässt sich auch verbinden in einem Leben, die Gelassenheit und die Intensität. Gelassen sollen wir auf die Welt schauen, aber entschlossen und voller Intensität sollen wir schauen auf Gott. Die Welt ist nicht so wichtig, aber Gott ist wichtig. Und wir sollen Gott nachfolgen, so wie das die Jünger heute im Evangelium getan haben, jetzt und sofort. Und mit immer wieder neuer Entschlossenheit in unserem Leben.

Und wie sieht es mit dem weltlichen Leben aus? Mit all den weltlichen Freuden? Ist denn das Christentum im Kern denn tatsächlich so weltfeindlich, wie immer wieder behauptet wird? Sollen wir Christen denn gar nichts haben hier von dieser Welt? Immer nur auf Gott setzen und die Welt vergessen? Es klingt ein wenig paradox und widersprüchlich, aber mir kommt es so vor, als würden die „gelassenen“ Christen, die mit einer gewissen Distanziertheit auf die Welt schauen, was die Lebensfreude angeht, eigentlich doch viel besser und glücklicher dastehen, als alle die, die ohne den Glauben an Gott voller Eile und Ungeduld herumkramen im Leben und verzweifelt und wie in Panik nach dem suchen, was man das Lebensglück nennt.

Glück in der Liebe, gute Freunde, eine gelingende Familie, Gesundheit, ein sicherer Arbeitsplatz, ein gutes Einkommen – das wollen die Christen ja auch. Und sie sollen es ja auch bekommen. Aber die Christen wissen eben, dass man keine Angst haben muss, wenn es darum geht, ob man das auch alles wieder verlieren kann. Wir Christen müssen nicht die Augen zukneifen und den Kopf wegdrehen, wenn wir auf das Ende sehen. Wir wissen, da kommt noch was und das hier, das ist alles nur ein Vorgeschmack, wenn es uns gut geht. Und wenn es uns schlecht geht, dann wissen wir: das ist noch nicht das letzte Wort. Gott hält noch etwas bereit für uns, wird am Ende das Schlechte und Böse besiegen.

Und so können wir Christen beides tun – gelassen das genießen, was Gott uns in diesem Leben in seiner Gnade schenkt – und entschlossen Jesus Christus folgen – auch in den Tod hinein, denn er führt uns auch wieder heraus. Das feiern wir an jedem Sonntag – die Auferstehung und das Ewige Leben.

Amen.

 

 

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

Gemeindereferentin Dagmar Fromm-Brauner