Der Technikplatz auf der Empore

Wie die Messe auf Youtube kommt... 

Seit gut einem Jahr übertragen wir die Sonntagsgottesdienste per Videostream. Auch wenn eine Übertragung den persönlichen Gottesdienstbesuch nicht ersetzen kann, so freuen wir uns doch sehr, auch in dieser Ausnahmesituation ein Stück Heilige Engel nach Hause bringen zu können und das ganz ohne infektiologisches Risiko für die Mitfeiernden an den Bildschirmen.

In einem Film berichtet das Video-Team über seine Arbeit.

Link zu Film

Eucharistische 
Anbetung

An jedem Donnerstag setzen wir um 19:00 Uhr das Allerheiligste in unserer Pfarrkirche aus. Sie sind eingeladen, anzubeten und Ihre Bitten für sich selbst, Ihre Familien, Ihre Gemeinden, die Kirche und die ganze Welt vor Gott zu tragen oder einfach in Stille vor dem Herrn zu verweilen.

Zur Anbetung ist keine Anmeldung erforderlich. Bringen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit, den Sie am Eingang zur Kirche in ein bereitgestelltes Kästchen werfen. Bitte bringen Sie auch einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Füreinander beten

Wer für seine Gebetsanliegen in unserer Gemeinde Unterstützung sucht, der kann sie finden in unserem neuen Gebetskreis, der für andere mitbeten will.

Schreiben Sie Ihr Gebetsanliegen auf, und werfen Sie es ein in den Kasten in der Wand im Vorraum der Kirche linker Hand und Sie dürfen wissen: andere Menschen beten mit Ihnen. „Als Jesus ihren Glauben sah …“

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 11.04.2021 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst  

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Überweisung statt Klingelbeutel

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, zurzeit sind die Gemeinde-Gottesdienste in unseren Kirchen nur eingeschränkt möglich. Dies wirkt sich auch auf überpfarrliche Kollekten und Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind.

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 11. April - Bonifatiuswerk
  • 18. April - Gemeindekollekte
  • 25. April - Caritaskollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

Jetzt bestellen!

Einführung von Pfarrer Dr. Thomas Kellner

Am Sonntag, 18. April 2021 um 15:00 Uhr, wird Dr. Thomas Kellner als neuer Pfarrer des Pastoralbereichs Hannover-Süd eingeführt. Die Einführung findet im Rahmen einer Vesper in der Pfarrkirche St. Oliver in Laatzen statt. Aufgrund der begrenzten Plätze, können nur geladene Gäste anwesend sein.

Sie sind herzlich eingeladen, die Vesper im Videostream mitzufeiern.

Direkter Link zur Übertragung

Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

Link zum Heilige-Engel-Buchungsportal

Sonntagsimpuls

Zweiter Sonntag der Osterzeit - Weißer Sonntag | 11.04.2021

Der gefährlichste Feind des Glaubens und der Liebe ist der Zweifel: die bohrende Frage, ob nicht alles nur Betrug und Selbsttäuschung war. Gründe und Beweise helfen nicht weiter, sie werden ja ebenfalls in den Zweifel hineingezogen. Helfen kann nur eine alles verändernde Erfahrung: die Offenbarung der Wahrheit selbst oder die spontane Mitteilung der Liebe. Dem „ungläubigen“ Thomas hat Jesus seine Wunden gezeigt, um den Zweifel zu heilen.

Tagesgebet

Barmherziger Gott, durch die jährliche Osterfeier erneuerst du den Glauben deines Volkes. Lass uns immer tiefer erkennen, wie heilig das Bad der Taufe ist, das uns gereinigt hat, wie mächtig dein Geist, aus dem wir wiedergeboren sind, und wie kostbar das Blut, durch das wir erkauft sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

Lesung aus der Apostelgeschichte

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. Keiner nannte etwas von dem, was er hatte, sein Eigentum, sondern sie hatten alles gemeinsam. Mit großer Kraft legten die Apostel Zeugnis ab von der Auferstehung Jesu, des Herrn, und reiche Gnade ruhte auf ihnen allen. Es gab auch keinen unter ihnen, der Not litt. Denn alle, die Grundstücke oder Häuser besaßen, verkauften ihren Besitz, brachten den Erlös und legten ihn den Aposteln zu Füßen. Jedem wurde davon so viel zugeteilt, wie er nötig hatte.

 

Antwortpsalm

Ps 118 (117), 2 u. 4.16–17.18 u. 22.23–24 (Kv: 1)

Kv Danket dem Herrn, denn er ist gut, denn seine Huld währt ewig. – Kv

So soll Israel sagen: *
Denn seine Huld währt ewig.

So sollen sagen, die den Herrn fürchten: *
Denn seine Huld währt ewig. – (Kv)

Die Rechte des Herrn, sie erhöht, *
die Rechte des Herrn, Taten der Macht vollbringt sie.

Ich werde nicht sterben, sondern leben, *
um die Taten des Herrn zu verkünden. – (Kv)

Der Herr hat mich gezüchtigt, ja, gezüchtigt, *
doch mich dem Tod nicht übergeben.

Ein Stein, den die Bauleute verwarfen, *
er ist zum Eckstein geworden. – (Kv)

Vom Herrn her ist dies gewirkt, *
ein Wunder in unseren Augen.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; *
wir wollen jubeln und uns über ihn freuen. – Kv

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Johannesbrief

Schwestern und Brüder! Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott gezeugt und jeder, der den Vater liebt, liebt auch den, der aus ihm gezeugt ist. Daran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben: wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer. Denn alles, was aus Gott gezeugt ist, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube. Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Dieser ist es, der durch Wasser und Blut gekommen ist: Jesus Christus. Er ist nicht nur im Wasser gekommen, sondern im Wasser und im Blut. Und der Geist ist es, der Zeugnis ablegt; denn der Geist ist die Wahrheit.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Am Abend des ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen. Jesus sagte noch einmal zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Nachdem er das gesagt hatte, hauchte er sie an und sagte zu ihnen: Empfangt den Heiligen Geist! Denen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; denen ihr sie behaltet, sind sie behalten. Thomas, der Dídymus – Zwilling – genannt wurde, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht das Mal der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in das Mal der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder drinnen versammelt und Thomas war dabei. Da kam Jesus bei verschlossenen Türen, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger hierher aus und sieh meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete und sagte zu ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. Noch viele andere Zeichen hat Jesus vor den Augen seiner Jünger getan, die in diesem Buch nicht aufgeschrieben sind. Diese aber sind aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben Leben habt in seinem Namen.

Predigt von Pfarrer Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Der ungläubige Thomas – kein Beispiel, dem wir nacheifern sollen. Unser Glaube soll stark und fest sein, auch ohne dass wir den auferstandenen Jesus mit seinen Wundmalen gesehen haben. Selig, die nicht sehen und doch glauben.

Gut aber im Evangelium zu hören, dass Jesus sich des ungläubigen Thomas´ überhaupt angenommen hat. Trotz oder wegen seines Unglaubens hat Jesus ihn nicht alleingelassen. Er ist zu ihm gekommen und hat ihm seinen Wunsch erfüllt, so herausfordernd Thomas ihn auch geäußert hat. Wie geht es aber nun weiter? Was ist mit all den ungläubigen Thomasen unserer Zeit?

All den Menschen, die auch gerne glauben möchten, aber es nicht schaffen, weil sie auch erstmal etwas sehen wollen – hier in der Welt, vor ihren eigenen Augen. Die nicht zufrieden zu stellen sind mit bloßen Worten und heiligen Riten, die etwas sehen wollen von Gott in dieser Welt. Nun, wir wissen, diese besondere Gnadenzeit, als Jesus hier auf dieser Welt gelebt hat und auch nach seiner Auferstehung den Menschen erschienen ist, ist vorbei. Wer Jesus und seine Wunden sehen will, der bekommt nicht 8 Tage darauf einfach persönlichen Besuch von ihm. Keine Hoffnung also für einen ungläubigen Thomas heutzutage? Nun, nicht unbedingt. Denn Jesus hat den Ungläubigen von heute etwas dagelassen. Etwas zum Anschauen, damit auch sie zum Glauben kommen können – über die bloßen Worte hinaus.

Aber was ist das, was Jesus hier auf der Erde zum Anschauen zurückgelassen hat? Liebe Schwestern und Brüder, wir selbst sind es. Sie sind es. Ich bin es. Wenn jemand hier in dieser Welt etwas von Gott sehen will, dann soll er es an uns sehen. Nach Christus kommen die Christen. Und wer etwas von Christus sehen will, der soll es an den Christen sehen, an uns, die wir sagen: Wir glauben an Gott und Jesus Christus, seinen Sohn. An unserem Glauben, an unserem Leben, an unseren Taten soll hier in der Welt vor aller Augen sichtbar sein, dass es diesen Gott der Auferstehung, diesen Gott, der die Wunden seines Sohnes hat verheilen lassen, dass es diesen Gott wirklich gibt.

Liebe Schwestern und Brüder – ich bin mir nicht sicher, ob wir uns dieser Aufgabe immer hinreichend bewusst sind. Dabei meine ich nicht eine besondere Missionstätigkeit. Ich meine nicht die Frage, ob und wie wir als Kirche hingehen zu den Menschen, um die Frohe Botschaft weiterzuverbreiten.

Das heutige Evangelium meint ja eine andere Situation. Der ungläubige Thomas ist ja niemand, der erst angeworben werden muss. Er ist ja schon da. Er will ja schon etwas von Gott. Und er will sehen, will etwas spüren von Gott. Wie ist das also, wenn Menschen zu uns kommen und fragen und sehen wollen? Wie ist das als Vater oder Mutter, als Großvater, als Großmutter, als älterer Verwandter, wenn die Kinder kommen und fragen und damit auch sehen wollen: Wie sieht so ein Glaube aus, an und in so einem Christen? Wie ist es am Arbeitsplatz, bei Freunden und Bekannten, in der Nachbarschaft? Wenn es doch mal irgendwie und irgendwann zur Sprache kommt, dass wir Christen sind? Wenn man auf uns schaut und etwas sehen will? Sind wir dann bereit, Rede und Antwort zu stehen? Sind wir bereit, uns das ansehen zu lassen, dass wir an Gott glauben? Etwas spüren zu lassen von Auferstehung, Vertrauen, Mut, Hoffnung, Liebe? Kann man an uns sehen, dass das Leben Wunden schlägt, aber dass Gott diese Wunden auch wieder heilen lässt? Sind wir im guten Sinne anders als all die Ungläubigen um uns herum? Oder bleibt das unsichtbar, was Gott in und an uns gewirkt hat und weiter wirkt?

Ich denke, diese Frage können wir heute mit uns nehmen. Wenn ein ungläubiger Thomas zu mir kommt und etwas wissen und sehen will von Gott in meinem Leben.

Habe ich ihm etwas zu sagen? Kann ich ihm etwas zeigen?

Amen.

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

Die Zwillinge Glaube und Zweifel …

Die Geschichte vom 'ungläubigen' Thomas prägt diesen 2. Ostersonntag. Es ist nicht von ungefähr, dass der Apostel Thomas mit Zweitnamen Zwilling heißt. In ihm ist beides lebendig: Glaube und Zweifel, Fragen und Gewissheit. Ich sage es gerne so: Glaube und Zweifel sind Zwillinge. Sie gehören zusammen. Es ist nicht schlimm, wenn wir Fragen und Zweifel haben in Glaubensdingen. Es ist schlimm, wenn wir keine Antworten mehr suchen. Gott hält unser Fragen und Zweifeln aus. Die Frage ist, ob wir es auf Dauer aushalten.

Was aber hilft dem Thomas? Thomas sucht die Gemeinschaft mit den anderen, redet mit ihnen, bleibt im Gespräch, hält fest an der Gewohnheit, sich wöchentlich zu treffen. Und er erfährt: Die Gemeinschaft mit den anderen trägt, ich bin nicht allein. In der Gemeinschaft mit den anderen kann er dem auferstandenen Herrn begegnen. Thomas bleibt nicht bei seinen Fragen und Zweifeln stehen. Im Kreis der anderen findet er zum Glauben und zum ganz persönlichen Bekenntnis: „Mein Herr und mein Gott!“

Weiterhin gesegnete Ostertage und herzliche Grüße,
Christoph Müller

Pastor Christoph Müller

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