Ihre Ideen sind gefragt!

Workshoptag am
10. September 2022,
10:00 bis 15:30 Uhr

Gemeinsam mit Ihnen wollen wir Ideen kreieren, wie wir mit den Menschen im Neubaugebiet Kronsrode Gott neu entdecken können.

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Der Sonntagstreff ist wieder gestartet!

Ab sofort sind Sie wieder jeden Sonntag nach dem Gottesdienst ins Pfarrheim eingeladen.

Friedensgebet für die Ukraine in der Basilika
St. Clemens

Die Katholische Kirche in der Region Hannover lädt jeden Montag zum Gebet für den Frieden in der Ukraine ein. Die Friedensandacht in der Basilika St. Clemens beginnt um 18:00 Uhr.

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Sommer-Grußwort

von Pfarrer Thomas Kellner

Liebe Schwestern und Brüder im Pastoralbereich Hannover-Süd,

als Student habe ich einmal einige Besinnungstage im Kloster Maria Laach in der Eifel verbracht. Mich beschäftigte damals die Frage, ob für mich auch ein Leben in einem Kloster denkbar sei. Das benediktinische „Ora et labora!“ – „Bete und arbeite!“ hatte mich sehr angesprochen. Ich stellte mir ein Leben als Mönch vor, der einerseits im Kuhstall und auf den Feldern seiner Arbeit nachging und anderseits die regelmäßigen Gebeten der Mönche verrichtete. Von dieser Vorstellung musste ich mich jedoch schnell wieder verabschieden. Die Laacher Benediktiner hatten sich schon Jahre zuvor von ihrer Ökonomie, also ihrer Landwirtschaft, verabschiedet und die Ländereien an umliegende Bauern verpachtet. Sie war unwirtschaftlich geworden und niemand wollte mehr die schwere körperliche Arbeit machen. Meinen Plan, benediktinischer Mönch zu werden, gab ich also wieder auf und wurde Weltpriester mit einem gewissen Hang zur Gartenarbeit.

Ganz umsonst waren die Tage in der Eifel dennoch nicht. Aus der klösterlichen Lebensart habe ich ein Wort mitgenommen, das mir gerade dann wieder in den Sinn kommt, wenn ich Pausenzeiten genießen darf. Unmittelbar nach dem gemeinsamen Mittagessen trafen sich die Mönche täglich zum Kaffeetrinken in einem anderen Raum. Sie setzten sich in kleinen Gruppen zusammen und tauschten die neuesten Nachrichten und Erfahrungen aus. Diese Zeit und den Ort, an dem sie sie verbrachten, nannten sie Rekreation. Im Deutschen bedeutet das so viel wie Wiederschöpfung. Dieses Wort gefällt mir bis heute. Es erinnert mich daran, dass diese Zeiten notwendig sind, um nicht auszubrennen und damit völlig zu er-schöpfen. Schließlich hat der große Schöpfer am siebten Tag auch eine Auszeit genommen und sich an seinem Werk gefreut. Das-Leben-Genießen liegt also durchaus auf seiner Linie.

Ihnen allen wünsche ich einen schönen Sommer und vor allem eine gute Rekreation!

Herzliche Grüße

Ihr Pfarrer Thomas Kellner

Liveübertragungen von Gottesdiensten

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 21.08.2022 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst   

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Die nächsten Gottesdienste

Sonntag
21.08.2022
21. SONNTAG IM JAHRESKREIS

11:00 Uhr

Gemeindemesse

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

Dienstag
23.08.2022
21. Woche im Jahreskreis

08:30 Uhr

Rosenkranzandacht

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

09:00 Uhr

Heilige Messe

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

Donnerstag
25.08.2022
21. Woche im Jahreskreis

19:00 Uhr

Eucharistische Anbetung

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

...sind sie ein geduldiger Mensch?

Ich bin es nicht. An meinem Kühlschrank klebt eine Karte: „Herr schenke mir Geduld, aber zackig“. Geduld ist nicht meine Stärke, wenn ich etwas beginne, möchte ich Ergebnisse sehen. Bald. Gerade stellt mich mein Garten auf eine harte Geduldsprobe. Ich habe eine Insektenwiese angelegt. Ich habe gesät und gegossen und wieder gesät und wieder gegossen. Leider ziemlich vergeblich. Meine Geduld war arg strapaziert, bis mir ein kluger Mann sagte, das dauert 1-2 Jahre bis die Wiese richtig in Blüte steht. Oh weh, 1-2 Jahre sind sehr, sehr lang für einen ungeduldigen Menschen wie mich. Aber ich werde der Insektenwiese eine Chance geben.

Ich gebe ja auch der katholischen Kirche und unseren Gemeinden immer wieder eine Chance. Oft braucht es einen langen Atem, bis etwas Neues so läuft wie wir das gerne hätten, oder wir annehmen können, dass etwas nicht oder nur anders geht. Ich brauche Geduld, sie auch.

Gehen wir nach der Sommerpause gestärkt auf einen geduldigen Weg.

Dagmar Fromm-Brauner, Gemeindereferentin

Dagmar Fromm-Brauner, Gemeindereferentin

Sonntagsimpuls

Zwanzigster Sonntag im Jahreskreis | 14. August 2022

Symbole des Lebens wie des Todes sind Wasser und Feuer. Das Wasser reinigt und erfrischt, es kann aber auch zerstören und töten. Das Feuer wärmt, löst und verwandelt oder es richtet und verbrennt, was nicht länger bestehen soll. Jesus ist mit Wasser getauft worden, und er ist in das Feuer des Gottesgerichts hineingegangen, um uns alle zu retten.

Tagesgebet

Barmherziger Gott, was kein Auge geschaut und kein Ohr gehört hat, das hast du denen bereitet, die dich lieben. Gib uns ein Herz, das dich in allem und über alles liebt, damit wir den Reichtum deiner Verheißungen erlangen, der alles übersteigt, was wir ersehnen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Jeremia

In jenen Tagen sagten die Beamten zum König: Jeremía muss getötet werden, denn er lähmt die Hände der Krieger, die in dieser Stadt übrig geblieben sind, und die Hände des ganzen Volkes, wenn er solche Worte zu ihnen redet. Denn dieser Mann sucht nicht Heil für dieses Volk, sondern Unheil. Der König Zidkíja erwiderte: Siehe, er ist in eurer Hand; denn der König vermag nichts gegen euch. Da ergriffen sie Jeremía und warfen ihn in die Zisterne des Königssohns Malkíja, die sich im Wachhof befand; man ließ ihn an Stricken hinunter. In der Zisterne war kein Wasser, sondern nur Schlamm und Jeremía sank in den Schlamm. Der Kuschíter Ébed-Mélech, ein Höfling, sagte zum König: Mein Herr und König, schlecht war alles, was diese Männer dem Propheten Jeremía angetan haben; sie haben ihn in die Zisterne geworfen, damit er dort unten verhungert. Denn es gibt in der Stadt kein Brot mehr. Da befahl der König dem Kuschíter Ébed-Mélech: Nimm dir von hier dreißig Männer mit und zieh den Propheten Jeremía aus der Zisterne herauf, bevor er stirbt.

 

Antwortpsalm

Ps 40 (39), 2–3b.3c–4b.18 (Kv: vgl. Ps 70 [69], 2)

Kv O Gott, komm mir zu Hilfe, Herr, eile, mir zu helfen. – Kv

Ich hoffte, ja ich hoffte auf den Herrn. *
Da neigte er sich mir zu und hörte mein Schreien.
Er zog mich herauf aus der Grube des Grauens, *
aus Schlamm und Morast. – (Kv)

Er stellte meine Füße auf Fels, *
machte fest meine Schritte.
Er gab mir ein neues Lied in den Mund, *
einen Lobgesang auf unseren Gott. – (Kv)

Ich aber bin elend und arm. *
Der Herr wird an mich denken.
Meine Hilfe und mein Retter bist du. *
Mein Gott, säume doch nicht! – Kv

Zweite Lesung

Lesung aus dem Hebräerbrief

Schwestern und Brüder! Darum wollen auch wir, die wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, alle Last und die Sünde abwerfen, die uns so leicht umstrickt. Lasst uns mit Ausdauer in dem Wettkampf laufen, der vor uns liegt, und dabei auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Richtet also eure Aufmerksamkeit auf den, der solche Anfeindung von Seiten der Sünder gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermattet und mutlos werdet! Ihr habt im Kampf gegen die Sünde noch nicht bis aufs Blut Widerstand geleistet.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist. Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung. Denn von nun an werden fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei; der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter, und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Auch Jesus und das Neue Testament kennen Gewalt in der Bildersprache. Hier also das Feuer, das Jesus auf die Erde bringen will. In der Parallel-Stelle im Matthäus-Evangelium ist es das Schwert. Nehmen wir ruhig beides zusammen: Feuer und Schwert. Immer wenn real Terror geschieht, zumal von islamistischen Tätern, wird diese Bibelstelle gerne als angeblicher Nachweis herangezogen: Na seht ihr, die Christen haben ja auch Gewalt in ihrer Religion. Aber ich denke, wir dürfen mit Fug und Recht sagen: Nein, hier wird nicht zu wirklicher Gewalt aufgerufen, sondern Feuer und Schwert bleiben Sprachbilder.

Jesus war ein Mann des Friedens, kein Krieger und Kriegsherr wie Mohammed, der ja tatsächlich Krieger und Kriegsherr war. Und wir kennen ja auch die Bibelstelle, wo die Jünger einmal aus Enttäuschung über ein ungläubiges Dorf Feuer vom Himmel regnen lassen möchten – und wo Jesus sie dafür tadelt und es ihnen verbietet. Gewalt als ein Bild in der Sprache, nicht in der Wirklichkeit der Menschen miteinander.

Nun aber, immerhin soll etwas passieren in unserem Leben. Das Feuer des Glaubens soll uns reinigen von all der sozusagen klebrigen Anhänglichkeit an das irdische Leben. Es passiert uns ja doch eben immer und immer wieder: Dass wir all das hier auf der Welt und unsere eigene Stellung darin viel zu wichtig nehmen. Unsere Gedanken kreisen eben doch immer und immer wieder allein um unser persönliches Wohlergehen. Wie geht es mir am besten? Und dazu gehört auch, dass wir oft falschen Frieden halten mit den Menschen unseres Lebens. Feuer und Schwert des Glaubens – das bedeutet eben auch Streiten und Eintreten für den Glauben und das Gute. Da erzählt uns vielleicht jemand in der Familie stolz, wie er das Finanzamt betrogen hat. Oder wie er ein gebrauchtes Auto verkauft hat und den Tachostand gefälscht hat oder einen Mangel verschwiegen hat. Oder die Kassiererin hat sich mit dem Geld vertan und gibt zu viel heraus – und da freut sich doch tatsächlich jemand, den wir kennen, darüber und schildert es wie einen großen Sieg im Alltagskampf des rücksichtslosen Überlebens. Und wir als überzeugte Christen wollen den Familienfrieden oder den Frieden mit den Freunden und Bekannten nicht stören und schweigen dazu.

Schweigen z.B. auch zu allerlei Hassreden, die wir uns manchmal anhören müssen?  Da wird dann in unserer Gegenwart geschimpft und geschimpft und geschimpft über nahe und ferne Menschen und natürlich auch ganze Gruppen, über die Politiker und die Beamten und die Wirtschaft und die Gewerkschaften und die Mediziner und die Lehrer und wer sich da alles noch denken lässt als Gruppe – und wir haben zwar vielleicht durchaus eine etwas differenziertere, ja eben christliche Meinung dazu, aber wir tun so, als sei das Geschimpfe ganz normal und in Ordnung und möglicherweise sogar ganz richtig. Von Barmherzigkeit, Verzeihen, Verständnis, Toleranz oder sogar von der Suche nach der eigenen Schuld des Schimpfers wagen wir nicht zu sprechen. Das Feuer unseres Glaubens, der doch vielleicht einen anderen Blick auf die Mitmenschen möglich machen sollte, bleibt klein und schwach – das Schwert unseres Glaubens, das doch Gutes und Böses voneinander trennen soll, das genauer unterscheiden soll bei der Verantwortung zu all den Problemen der Menschen und der Welt, bleibt stumpf und verrostet.

Liebe Schwestern und Brüder! Noch ein letztes Beispiel für ein gutes heißes hell brennendes Feuer im Glauben und ein scharfes Schwert, das zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Die Urheber und Drahtzieher des islamistischen Terrors, die da irgendwo sitzen mit ihren schwarzen Turbanen und schwarzen Fahnen, die wünschen sich nichts sehnlicher, die richten jeden Tag ihre bösen Gebete an Gott, dass wir hier in der sogenannten freien Welt aus Angst vor dem Terror nicht mehr unterscheiden zwischen Gut und Böse. Dass wir das scharfe Schwert des Glaubens stumpf werden lassen. Und ununterscheidbar draufschlagen nicht nur auf die bösen Täter, sondern zugleich auf all die unschuldigen anderen Menschen, die auch im Islam an das Gute glauben und das Gute wollen. Der islamistische Terror will uns aufhetzen gegen alle Muslime, damit es dann wirklich losgehen kann mit einem großen Krieg zwischen den Menschen, den Muslimen und der sogenannten freien Welt.

Liebe Schwestern und Brüder! Folgen wir den Absichten der Bösen nicht! Richten wir das Feuer unseres Glaubens gegen das Böse. Aber eben auch wirklich nur gegen das Böse. Trennen wir mit scharfem Schwert zwischen Gut und Böse. Zwischen den guten und den bösen Muslimen. Sonst tun wir nur das, was der Terror will. Wir aber wollen das Gute. Mit Entschiedenheit – mit Feuer und Schwert unseres Glaubens an Gott, der für das Gute steht.

Amen.

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  • 14. August - Kollekte für die Domkirche
  • 21. August - Gemeindekollekte
  • 28. August - Gemeindekollekte
  • 04. September - Gemeindekollekte
  • 11. September - Kollekte für die Öffentlichkeitsarbeit
  • 18. September - Gemeindekollekte
  • 25. September - Diasporaopfer II

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  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
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