Spendenaufruf zur Orgelsanierung

Es wird in den nächsten Wochen nicht nur wegen der anstehenden Sommerferien ruhiger in unserer Gemeinde. Wir haben kurzfristig einen Termin für die seit geraumer Zeit anstehende Wartung und Pflege unserer Orgel bekommen, die weitestgehend in der Ferienzeit stattfinden kann.

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Herzliche Einladung zum ersten Gesprächsabend zum Thema: "Die katholische Kirche, unsere katholische Kirche – Was gefällt mir? Was gefällt mir nicht? Was ist gut so? Was sollte anders sein?“

Dienstag, 01.09.2026, 19:00 Uhr

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Ehrenamtlich engagiert in unserer Gemeinde

Ohne Freiwilligenarbeit und ehrenamtliches Engagement wäre kaum etwas von der lebendigen Vielfalt unserer Pfarrei spürbar. Wir bieten Ihnen verschiedenste Möglichkeiten, die eigene Begabung einzubringen. Für verschiedene Aufgaben suchen wir Unterstützung. Im neuen Engagementsportal haben wir die Angebote übersichtlich zusammengefasst.

Jetzt die offenen Aufgaben entdecken

Eucharistische Anbetung

Jeden Donnerstag in der Zeit von 19:00 bis 20:00 Uhr haben Sie in unserer Pfarrkirche die Gelegenheit, „Vis à Vis“ vor dem Herrn zu verweilen. Wir setzen das Allerheiligste aus, und Sie sind eingeladen, einfach da zu sein, zur Ruhe zu kommen und Ihre Bitten für sich selbst, Ihre Familien, unsere Gemeinden, die Kirche und die ganze Welt vor Gott zu tragen.

Weitere Informationen

 

Liveübertragungen von Gottesdiensten

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel
Sonntag, 16.08.2026 | 11:00 Uhr | Gemeindemesse

DIREKTER LINK ZUM GOTTESDIENST

 LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Die nächsten Gottesdienste

Donnerstag
27.08.2026
Wochentag (21. Woche)

16:00 Uhr

Heilige Messe

Kapelle im Vinzenzkrankenhaus

17:15 Uhr

Heilige Messe

Wohnstift Birkenhof

19:00 Uhr

Eucharistische Anbetung

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

Sonntag
30.08.2026
22. SONNTAG IM JAHRESKREIS

11:00 Uhr

Gemeindemesse

Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln

Übrigens ...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

… am 13. August 1961 wurde der Bau der Berliner Mauer begonnen. Doch die Geschichte hat uns eine grundlegende Wahrheit gelehrt: Keine Mauer hält ewig. Der Ruf nach Freiheit war lauter als die Kälte des Steins. Die Mauer musste fallen – und das Wichtigste ist: Sie ist gefallen.

Diese historische Erfahrung spiegelt sich im Leben eines jeden Menschen wider. Wir alle begegnen unseren eigenen, unsichtbaren Mauern. Es sind schwere Lebenssituationen, Krisen, Krankheiten oder lähmende Strukturen in der Politik, im Beruf, im Sport und in der Gesellschaft. Sie engen uns ein, nehmen uns die Sicht und trennen uns vom alltäglichen Leben. 

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Wir bauen oder akzeptieren manchmal im Laufe unseres Lebens Mauern. Im Sozialen, im Beruf, in der Politik, im Sport, in der Schule und im Religiösen. Wir tun es manchmal aus einem Bedürfnis nach Schutz und Struktur. Eine Mauer gibt Halt, sie schafft eine vermeintlich sichere Ordnung. Doch die Tragödie beginnt dort, wo eine Struktur nicht mehr dem Menschen dient, sondern der Mensch der Struktur.

Es gibt auch bestimmte Mauern, historische Setzungen und menschliche Traditionen, als wären sie direkt von Gott gemauert. Doch Gott mauert nicht. Gott weitet. Wenn manche Lebensformen den Menschen von seiner eigenen Natur und von der lebendigen Beziehungsfähigkeit trennen, dann werden sie im übertragenen Sinne zu einer Berliner Mauer, während das Herz im Inneren nach Freiheit schreit.

Es ist unendlich schwer, eine Mauer zu verlassen. Sie hat schließlich Jahre das eigene Leben geformt. 

Mein Großvater, ein gebürtiger Dortmunder und ein mutiger Nazi-Gegner erlebte schmerzlich in Deutschland, wie die braune Mauer zum Glück gefallen ist. Meine Eltern, die Freiheitskämpfer in der „Solidarnosc“ Bewegung in Polen erlebten schmerzhaft und erfreulich den Zerfall der kommunistischen Mauer.

In meiner Biografie sind schon einige Systeme und persönliche Mauern gefallen. Heute, im Kreis meiner eigenen Familie, verstehe ich die Menschwerdung Gottes – noch einmal ganz neu. Die Lebenserfahrung lehrte mich: Man kann Gott nicht tiefer lieben, indem man die Sehnsucht nach menschlicher Partnerschaft und eigener Familie einmauert. Gottes Geist offenbart sich nicht im starren Gesetz, sondern in der lebendigen, greifbaren Liebe von Mensch zu Mensch.

Die Mauern dürfen fallen.                                                                                                                                                                                 

Ihr Norbert Hoffgunst, Theologe/Pastoraler Mitarbeiter

Sonntagsimpuls

20. Sonntag im Jahreskreis | 16. August 2026

Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf (Joh 1, 11). Dass Israel seinen Messias nicht erkannte, wiegt schwer, aber „sein Eigentum“ sind alle Menschen, alles Geschaffene. Die Welt ist nicht christlich geworden, auch das „christliche Abendland“ nicht. Immerhin, einige haben Christus aufgenommen. An ihnen liegt es, ob das Licht in der Finsternis leuchtet.

TAGESLITURGIE

Predigt von Pastor Christoph Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

 

Das Hervorstechendste am heutigen Evangelium ist die Öffnung Jesu für die Welt der Heiden. Der Jude Jesus ist nun nicht mehr nur für sein Volk Israel und seine 12 Stämme gekommen, sondern für die ganze Welt. Mit dieser Nichtjüdin, dieser kanaanäischen Frau und ihrer kranken Tochter, wird das Christentum international. Jesus kommt für alle Menschen, nicht nur für sein Volk Israel.

Und noch etwas anderes sticht hervor. Jesus selbst hat diese Öffnung für die Welt erst lernen müssen. Ihm war das zunächst noch gar nicht klar, wie weit und wie groß sein Weg zu den Menschen ist. Die kanaanäische Frau musste ganz schön hartnäckig sein, bis sein Blick sich auch für sie weitete.

Vielleicht kann uns das Jesus auch ein wenig näher bringen, sozusagen im guten Sinne vermenschlichen. Jesus ist der Sohn Gottes, ganz Gott und zugleich ist er Mensch, ganz Mensch. Oder wie wir heute im 4. Hochgebet am Altar beten werden: „Er hat wie wir als Mensch gelebt, in allem uns gleich außer der Sünde.“

So dicht ist Gott bei uns Menschen, dass er als sein Sohn Jesus mit uns mitgelebt, mitgelernt, sich mitentwickelt hat. Gott weiß, wie das ist, hier auf der Erde zu sein. Nicht nur aus seiner Allmacht heraus, sondern durch sein Leben als Mensch unter Menschen. Und deshalb lässt sich auch erst so recht der Anspruch an uns Christen formulieren, dass wir ebenfalls versuchen sollen, so wie Jesus zu sein.

So göttlich wie er sein – das schaffen wir als Menschen natürlich nur schwer. Oder es ist sogar unmöglich hier im Diesseits. Aber zumindest Mensch sein, so wie Jesus Mensch war – das können wir, das müssen wir, versuchen.

Schauen wir z.B. über die engen Grenzen unserer eigenen Familien und Beziehungen hinweg. Bei Beerdigungen freue ich mich immer sehr, wenn ich in den Trauergesprächen erfahre, dass der Verstorbene in guter Gemeinschaft mit seiner Familie gelebt hat. Aber ich freue mich umso mehr, wenn ich auch erfahre: Da gab es auch andere Menschen in seinem Leben. Freunde, Bekannte, Nachbarn, einen Blick des Toten auf das Leben der Mitmenschen hier in Hannover, in Niedersachsen, in Deutschland, ja in der ganzen Welt.

Globalisierung ist ja für manchen ein bedrohliches Wort. Aber gerade in den Problemen der Welt merken wir: Wir Menschen gehören alle zusammen. Unsere Schwierigkeiten lassen sich nicht lösen in den vermeintlichen Kuschelecken abgeschlossener, exklusiver Gruppen. Sei es in der Familie, sei es im Freundeskreis, oder sei es in der Großgruppe einer Nation oder Sprache. Menschsein heißt das Menschsein aller Menschen erkennen. Es verbindet uns alle mehr, als uns voneinander scheidet.

Wir alle sind Kinder Gottes. Gottes geliebte Kinder. Jesus hat das gelernt als Mensch. Wir können das auch. Wer an Gott glaubt, ist international und schaut auf die ganze Welt. Weil Gott so schaut.

Amen.

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Überweisung statt Klingelbeutel

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Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, über unser neues Spendenportal können Sie auf digitalem Weg unsere Gemeinde mit einer Spende finanziell unterstützen. Verschiedene Projekte stehen zur Auswahl. Sie entscheiden, wofür Ihre Spende verwendet werden soll.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

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Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 16. August - Kollekte für die Domkirche
  • 23. August - Gemeindekollekte
  • 30. August - Gemeindekollekte
  • 06. September - Gemeindekollekte
  • 13. September - Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
  • 20. September - Caritaskollekte
  • 27. September - Gemeindekollekte
  • 04. Oktober - Gemeindekollekte
  • 11. Oktober - Diasporaopfer II/2026
  • 18. Oktober - Gemeindekollekte
  • 25. Oktober - Missio-Kollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • Katholische Kirchengemeinde Hl. Engel
  • DE14 4006 0265 0038 0058 0
  • Darlehnskasse Münster

Herzlichen Dank!

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