Liveübertragungen von Gottesdiensten
Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.
Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel
Sonntag, 16.08.2026 | 11:00 Uhr | Gemeindemesse
Die nächsten Gottesdienste
Sonntag
23.08.202621. SONNTAG IM JAHRESKREIS
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Kinderkirche
Pfarrheim Heilige Engel
Parallel zum Sonntagsgottesdienst bieten wir für Kinder einen eigenen Gottesdienst an.
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Gemeindemesse
Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
Mittwoch
26.08.2026Wochentag (21. Woche)
- 15:00 Uhr
-
Rosenkranzgebet
Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
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-
Heilige Messe
Pfarrkirche Zu den heiligen Engeln
Übrigens ...
Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams
… am 13. August 1961 wurde der Bau der Berliner Mauer begonnen. Doch die Geschichte hat uns eine grundlegende Wahrheit gelehrt: Keine Mauer hält ewig. Der Ruf nach Freiheit war lauter als die Kälte des Steins. Die Mauer musste fallen – und das Wichtigste ist: Sie ist gefallen.
Diese historische Erfahrung spiegelt sich im Leben eines jeden Menschen wider. Wir alle begegnen unseren eigenen, unsichtbaren Mauern. Es sind schwere Lebenssituationen, Krisen, Krankheiten oder lähmende Strukturen in der Politik, im Beruf, im Sport und in der Gesellschaft. Sie engen uns ein, nehmen uns die Sicht und trennen uns vom alltäglichen Leben.
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Wir bauen oder akzeptieren manchmal im Laufe unseres Lebens Mauern. Im Sozialen, im Beruf, in der Politik, im Sport, in der Schule und im Religiösen. Wir tun es manchmal aus einem Bedürfnis nach Schutz und Struktur. Eine Mauer gibt Halt, sie schafft eine vermeintlich sichere Ordnung. Doch die Tragödie beginnt dort, wo eine Struktur nicht mehr dem Menschen dient, sondern der Mensch der Struktur.
Es gibt auch bestimmte Mauern, historische Setzungen und menschliche Traditionen, als wären sie direkt von Gott gemauert. Doch Gott mauert nicht. Gott weitet. Wenn manche Lebensformen den Menschen von seiner eigenen Natur und von der lebendigen Beziehungsfähigkeit trennen, dann werden sie im übertragenen Sinne zu einer Berliner Mauer, während das Herz im Inneren nach Freiheit schreit.
Es ist unendlich schwer, eine Mauer zu verlassen. Sie hat schließlich Jahre das eigene Leben geformt.
Mein Großvater, ein gebürtiger Dortmunder und ein mutiger Nazi-Gegner erlebte schmerzlich in Deutschland, wie die braune Mauer zum Glück gefallen ist. Meine Eltern, die Freiheitskämpfer in der „Solidarnosc“ Bewegung in Polen erlebten schmerzhaft und erfreulich den Zerfall der kommunistischen Mauer.
In meiner Biografie sind schon einige Systeme und persönliche Mauern gefallen. Heute, im Kreis meiner eigenen Familie, verstehe ich die Menschwerdung Gottes – noch einmal ganz neu. Die Lebenserfahrung lehrte mich: Man kann Gott nicht tiefer lieben, indem man die Sehnsucht nach menschlicher Partnerschaft und eigener Familie einmauert. Gottes Geist offenbart sich nicht im starren Gesetz, sondern in der lebendigen, greifbaren Liebe von Mensch zu Mensch.
Die Mauern dürfen fallen.
Ihr Norbert Hoffgunst, Theologe/Pastoraler Mitarbeiter
Sonntagsimpuls
20. Sonntag im Jahreskreis | 16. August 2026
Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf (Joh 1, 11). Dass Israel seinen Messias nicht erkannte, wiegt schwer, aber „sein Eigentum“ sind alle Menschen, alles Geschaffene. Die Welt ist nicht christlich geworden, auch das „christliche Abendland“ nicht. Immerhin, einige haben Christus aufgenommen. An ihnen liegt es, ob das Licht in der Finsternis leuchtet.
Predigt von Pastor Christoph Harmening
Liebe Schwestern und Brüder!
Das Hervorstechendste am heutigen Evangelium ist die Öffnung Jesu für die Welt der Heiden. Der Jude Jesus ist nun nicht mehr nur für sein Volk Israel und seine 12 Stämme gekommen, sondern für die ganze Welt. Mit dieser Nichtjüdin, dieser kanaanäischen Frau und ihrer kranken Tochter, wird das Christentum international. Jesus kommt für alle Menschen, nicht nur für sein Volk Israel.
Und noch etwas anderes sticht hervor. Jesus selbst hat diese Öffnung für die Welt erst lernen müssen. Ihm war das zunächst noch gar nicht klar, wie weit und wie groß sein Weg zu den Menschen ist. Die kanaanäische Frau musste ganz schön hartnäckig sein, bis sein Blick sich auch für sie weitete.
Vielleicht kann uns das Jesus auch ein wenig näher bringen, sozusagen im guten Sinne vermenschlichen. Jesus ist der Sohn Gottes, ganz Gott und zugleich ist er Mensch, ganz Mensch. Oder wie wir heute im 4. Hochgebet am Altar beten werden: „Er hat wie wir als Mensch gelebt, in allem uns gleich außer der Sünde.“
So dicht ist Gott bei uns Menschen, dass er als sein Sohn Jesus mit uns mitgelebt, mitgelernt, sich mitentwickelt hat. Gott weiß, wie das ist, hier auf der Erde zu sein. Nicht nur aus seiner Allmacht heraus, sondern durch sein Leben als Mensch unter Menschen. Und deshalb lässt sich auch erst so recht der Anspruch an uns Christen formulieren, dass wir ebenfalls versuchen sollen, so wie Jesus zu sein.
So göttlich wie er sein – das schaffen wir als Menschen natürlich nur schwer. Oder es ist sogar unmöglich hier im Diesseits. Aber zumindest Mensch sein, so wie Jesus Mensch war – das können wir, das müssen wir, versuchen.
Schauen wir z.B. über die engen Grenzen unserer eigenen Familien und Beziehungen hinweg. Bei Beerdigungen freue ich mich immer sehr, wenn ich in den Trauergesprächen erfahre, dass der Verstorbene in guter Gemeinschaft mit seiner Familie gelebt hat. Aber ich freue mich umso mehr, wenn ich auch erfahre: Da gab es auch andere Menschen in seinem Leben. Freunde, Bekannte, Nachbarn, einen Blick des Toten auf das Leben der Mitmenschen hier in Hannover, in Niedersachsen, in Deutschland, ja in der ganzen Welt.
Globalisierung ist ja für manchen ein bedrohliches Wort. Aber gerade in den Problemen der Welt merken wir: Wir Menschen gehören alle zusammen. Unsere Schwierigkeiten lassen sich nicht lösen in den vermeintlichen Kuschelecken abgeschlossener, exklusiver Gruppen. Sei es in der Familie, sei es im Freundeskreis, oder sei es in der Großgruppe einer Nation oder Sprache. Menschsein heißt das Menschsein aller Menschen erkennen. Es verbindet uns alle mehr, als uns voneinander scheidet.
Wir alle sind Kinder Gottes. Gottes geliebte Kinder. Jesus hat das gelernt als Mensch. Wir können das auch. Wer an Gott glaubt, ist international und schaut auf die ganze Welt. Weil Gott so schaut.
Amen.
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- 23. August - Gemeindekollekte
- 30. August - Gemeindekollekte
- 06. September - Gemeindekollekte
- 13. September - Welttag der sozialen Kommunikationsmittel
- 20. September - Caritaskollekte
- 27. September - Gemeindekollekte
- 04. Oktober - Gemeindekollekte
- 11. Oktober - Diasporaopfer II/2026
- 18. Oktober - Gemeindekollekte
- 25. Oktober - Missio-Kollekte
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- Katholische Kirchengemeinde Hl. Engel
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Herzlichen Dank!
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© Detlef Brückner
© Rainer Sturm / pixelio.de


























