Aktuelles zur Prävention

Seit November 2018 sind in den Pfarrgemeinden des Pastoralbereiches Hannover-Süd die vier Präventionsfachkräfte und weitere Mitarbeiter aus den Gemeinden dabei, gemeinsam ein Institutionelles Schutzkonzept für den Pastoralbereich zu entwickeln.

 

Aktuell sind die vier Präventionsfachkräfte dabei, ein Institutionelles Schutzkonzept für den Pastoralbereich Hannover Süd zu formulieren, das in diesem Jahr verabschiedet werden soll.

Die wichtigsten Ziele des Institutionellen Schutzkonzeptes sind:

  • Verhinderung des Missbrauches von Kindern/Jugendlichen und Verhinderung von sexualisierter Gewalt überhaupt.
  • Schaffung einer sicheren Atmosphäre/ eines sicheren Ortes für die Kinder/Jugendliche in der Gemeinde .
  • Schaffen einer Anlaufstelle und Benennen eines Ansprechpartners für Betroffene – gleich, ob es sich um aktuelle Taten handelt oder um solche in der Vergangenheit.

Für unsere Gemeinde heißt dieses, dass der Arbeitskreis Prävention (bestehend aus vier Gemeindemitgliedern , Pfr. Harmening und mir als Präventionsfachkraft) in der ersten Jahreshälfte 2019 die Risikoanalyse durchgeführt hat. D.h. wir haben geschaut, ob es Orte oder Situationen gibt, die potentiellen Tätern Raum und Gelegenheit bieten. Dazu haben wir Fragebögen an Kinder und Jugendliche unserer Gemeinde ausgegeben und diese ausgewertet. Hierbei konnten wir feststellen, dass sich die Kinder und Jugendlichen in unserer Gemeinde wohl fühlen und zum Großteil wissen, an wen sie sich in für sie unangenehmen Situationen wenden können.

Bei der Begehung von Kirche, Pfarrheim und Pfarrgrundstück wurde bei räumlichen Gegebenheiten Verbesserungspotential im Sinne der Prävention identifiziert. Für viele dieser Orte gibt es Ideen zur Umgestaltung, die bereits in die Tat umgesetzt wurden oder in konkreter Planung sind.

Dr. Stephanie Kiefer (Präventionsfachkraft)