Der Sonntagstreff startet wieder!

Nach langer Pause gibt es jetzt wieder den beliebten Sonntagstreff. Sie sind nach dem Gottesdienst herzlich in das Pfarrheim eingeladen.

Wir sind jetzt bei Instagram!

Seit ein paar Wochen haben wir einen Account bei Instagram. Regelmäßig posten wir dort Termine, Informationen und Storys.


Seien Sie dabei und folgen Sie uns! Wir freuen uns über neue Follower!

Direkt zu Instagram

Eucharistische 
Anbetung

An jedem Donnerstag setzen wir um 19:00 Uhr das Allerheiligste in unserer Pfarrkirche aus. Sie sind eingeladen, anzubeten und Ihre Bitten für sich selbst, Ihre Familien, Ihre Gemeinden, die Kirche und die ganze Welt vor Gott zu tragen oder einfach in Stille vor dem Herrn zu verweilen.

Zur Anbetung ist keine Anmeldung erforderlich. Bringen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit, den Sie am Eingang zur Kirche in ein bereitgestelltes Kästchen werfen. Bitte bringen Sie auch einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Füreinander beten

Wer für seine Gebetsanliegen in unserer Gemeinde Unterstützung sucht, der kann sie finden in unserem neuen Gebetskreis, der für andere mitbeten will.

Schreiben Sie Ihr Gebetsanliegen auf, und werfen Sie es ein in den Kasten in der Wand im Vorraum der Kirche linker Hand und Sie dürfen wissen: andere Menschen beten mit Ihnen. „Als Jesus ihren Glauben sah …“

Überweisung statt Klingelbeutel

Online spenden über unser neues Spendenportal

Liebe Gemeindemitglieder und Kirchenbesucher, über unser neues Spendenportal können Sie auf digitalem Weg unsere Gemeinde mit einer Spende finanziell unterstützen. Verschiedene Projekte stehen zur Auswahl. Sie entscheiden, wofür Ihre Spende verwendet werden soll.

Da aktuell die Gemeinde-Gottesdienste nur eingeschränkt möglich sind, wirkt sich dies auch auf überpfarrliche Kollekten und unsere Gemeindekollekten aus, auf die unsere Gemeindehaushalte angewiesen sind. Über das Spendenportal können Sie Ihre Kollekte bequem online überweisen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Link zum Spendenportal

Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 24. Oktober Missio-Kollekte
  • 31. Oktober Gemeindekollekte
  • 02. November Renovabiskollekte
  • 04. November Gemeindekollekte
  • 14. November Gemeindekollekte
  • 21. November Diaspora-Kollekte
  • 28. November Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

Herzlichen Dank!

Wenn Sie eine Spendenbescheinigung wünschen, geben Sie bitte ihre Anschrift bei der Überweisung an.

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 24.10.2021 | 11:00 Uhr |
Einschreibegottesdienst zur Firmung

Direkter Link zum Gottesdienst  

Liederheft zum Gottesdienst

LINK zum Youtube-Kanal Heilige Engel

Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

Link zum Buchungsportal

Immer gut informiert!

Damit Sie stets auf dem Laufenden und immer gut informiert sind, gibt es den "NEWSLETTER Heilige Engel"!

Er erscheint in unregelmäßigen Abständen und kommt per E-Mail zu Ihnen.

Jetzt bestellen!

Sonntagsimpuls

30. Sonntag im Jahreskreis | 24. Oktober 2021

Der Mensch kann sehen und hören, und er weiß, dass er es kann. Dieses Wissen unterscheidet ihn vom Tier. Wenn ein Sinnesorgan gestört ist, wird alles schwerer für ihn. Außer dem äußeren Sinnesorgan hat der Mensch aber auch eine innere Fähigkeit, das Gesehene oder Gehörte aufzunehmen; diese Fähigkeit kann sich entfalten oder auch verkümmern. Es gibt Wirklichkeiten, die wir sehen, während wir für andere blind und taub sind. Wenn wir für die Wirklichkeit Gottes offen sind, dann ist das ein großes Glück.

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, mehre in uns den Glauben, die Hoffnung und die Liebe. Gib uns die Gnade, zu lieben, was du gebietest, damit wir erlangen, was du verheißen hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch der Jeremia

So spricht der Herr: Jubelt Jakob voll Freude zu und jauchzt über das Haupt der Völker! Verkündet, lobsingt und sagt: Rette, Herr, dein Volk, den Rest Israels! 8Siehe, ich bringe sie heim aus dem Nordland und sammle sie von den Enden der Erde, unter ihnen Blinde und Lahme, Schwangere und Wöchnerinnen; als große Gemeinde kehren sie hierher zurück. 9Weinend kommen sie und in Erbarmen geleite ich sie. Ich führe sie an Wasserbäche, auf ebenem Weg, wo sie nicht straucheln. Denn ich bin Vater für Israel und Éfraim ist mein Erstgeborener.

 

Antwortpsalm

Ps 126 (125), 1–2b.2c–3.4–5.6 (Kv: 3)

Kv Groß hat der Herr an uns gehandelt. Da waren wir voll Freude. – Kv

Als der Herr das Geschick Zions wendete, *
da waren wir wie Träumende.
Da füllte sich unser Mund mit Lachen *
und unsere Zunge mit Jubel. – (Kv)

Da sagte man unter den Völkern: *
Groß hat der Herr an ihnen gehandelt!
Ja, groß hat der Herr an uns gehandelt. *
Da waren wir voll Freude. – (Kv)

Wende doch, Herr, unser Geschick *
wie du versiegte Bäche wieder füllst im Südland!
Die mit Tränen säen, *
werden mit Jubel ernten. – (Kv)

Sie gehen, ja gehen und weinen *
und tragen zur Aussaat den Samen.
Sie kommen, ja kommen mit Jubel *
und bringen ihre Garben. – Kv

 

Zweite Lesung

Lesung aus dem Hebräerbrief

Jeder Hohepriester wird aus den Menschen genommen und für die Menschen eingesetzt zum Dienst vor Gott, um Gaben und Opfer für die Sünden darzubringen. Er ist fähig, mit den Unwissenden und Irrenden mitzufühlen, da er auch selbst behaftet ist mit Schwachheit, 3und dieser Schwachheit wegen muss er wie für das Volk so auch für sich selbst Sündopfer darbringen. Und keiner nimmt sich selbst diese Würde, sondern er wird von Gott berufen, so wie Aaron. So hat auch Christus sich nicht selbst die Würde verliehen, Hohepriester zu werden, sondern der zu ihm gesprochen hat: Mein Sohn bist du. Ich habe dich heute gezeugt, wie er auch an anderer Stelle sagt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchísedeks.

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener Zeit, als Jesus mit seinen Jüngern und einer großen Menschenmenge Jéricho verließ, saß am Weg ein blinder Bettler, Bartimäus, der Sohn des Timäus. Sobald er hörte, dass es Jesus von Nazaret war, rief er laut: Sohn Davids, Jesus, hab Erbarmen mit mir! Viele befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und sagte: Ruft ihn her! Sie riefen den Blinden und sagten zu ihm: Hab nur Mut, steh auf, er ruft dich. Da warf er seinen Mantel weg, sprang auf und lief auf Jesus zu. Und Jesus fragte ihn: Was willst du, dass ich dir tue? Der Blinde antwortete: Rabbúni, ich möchte sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Geh! Dein Glaube hat dich gerettet. Im gleichen Augenblick konnte er sehen und er folgte Jesus auf seinem Weg nach.

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!

Der blinde Bartimäus wird geheilt. Ein Wunder. Jesus durchbricht die Macht der Welt. Irgendetwas war schiefgelaufen bei Bartimäus. Von Geburt an, durch Krankheit oder durch einen Unfall. Und Jesus rückt das wieder zurecht. Stellt das Gute, das Richtige wieder her. Den gesunden, sehenden Menschen.

Gerade wenn wir das glauben wollen, dass Jesus, dass Gott, diese Macht hat, die Macht der Welt zu durchbrechen, stoßen wir aber auch sofort auf Enttäuschung. Denn ein Wunder ist die Ausnahme. Die Ausnahme von der Regel.

Die Regel der Welt lautet: Die Sehnsüchte der Menschen werden nicht auf bloße Aussprache hin erfüllt. Wer von uns krank ist, der darf auf Medizin und medizinischen Fortschritt hoffen, aber dass er auf seine bloße Sehnsucht hin von Gott geheilt wird, dass ist nicht die Regel.

Was soll uns dann aber das Wunder? So wie das jetzt hier mit Bartimäus. Ist es denn nicht nur Gnade und Geschenk für einen Einzelnen? Was hat das mit mir zu tun? Was bringt mir das?

Als ich mal vor einigen Jahren zusammen mit einem anderen Priester in Nürnberg losfuhr, heim nach Norddeutschland, da war der Tag trübe. Geschlossene Wolkendecke, Regen. Wir waren zusammen mit evangelischen Mitbrüdern auf einer Fortbildung gewesen. Einer von ihnen sagte uns tröstend zum Abschied: Ab der Rhön reißt die Wolkendecke ja vielleicht schon wieder auf. Aber nichts da, auch dort blieb es trübe. Nur einen Rastplatz weiter, bei einer Kaffeepause, bekamen wir etwas zu sehen. Gerne würde ich jetzt von gleißendem Sonnenschein sprechen, von Strahlen, die die Wolken durchbrachen, einem Riss in der dunklen Decke über uns. Aber es war sehr viel weniger beeindruckend. Nur eine kleine Aufhellung und darin als blasse Scheibe wie der Mond die Sonne. Durchaus keine Verbesserung der Wetterlage. Aber - schwach nur - hatten wir die Sonne doch sehen können. Ein kleiner Trost für die weitere Reise. Eine kleine Vergewisserung, dass sie noch da war – die Sonne. Das es auch wieder besser werden würde, wenn vielleicht auch erst in Tagen oder Wochen.

Mehr können und sollen wohl auch die Wunder für uns nicht leisten. Aber ist das gar so wenig? Zeichen der Hoffnung. Zeichen, dass Gott die endgültige Macht hat, nicht die Welt. Zeichen für die, denen das Wunder geschieht und für die, die von diesem Wunder erfahren.

Wir haben heute durch das Sonntagsevangelium von einem solchen Wunder gehört. Wer das glauben will, dass Jesus das konnte, dass Gott das noch immer kann, der hat ein wenig Sonne gesehen auf dem Weg der Dunkelheiten unseres Lebens. Und der darf hoffen für sich, für die Menschen, für die ganze Welt auf den Tag der Tage am Ende unser aller Leben wenn nur noch Licht ist, das Licht Gottes, das scheint auf die erlöste Schöpfung. Erlöst von Krankheit und Tod, von allem Übel und allem Leid.

Amen.

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

In den letzten zwei Wochen feierte ich in 5 verschiedenen Kirchen jeweils eine Werktagsmesse. Die höchste Anzahl der Mitfeiernden war mit neun Personen. Vereinzelt saßen sie in den großen Kirchräumen mit dem zehnfachen Abstand, der durch die Coronamaßnahmen gefordert ist. Nach jeder Messe beeilte ich mich, schnell aus der Sakristei zum Kirchenausgang zu kommen, um wenigsten einen kurzen Kontakt mit den Gläubigen aufzunehmen. Jedesmal waren sie alle weg. Keine Chance; schade, dachte ich. Was tue ich, wenn es noch weniger werden? In meinen Gedanken kam die Vorstellung hoch, ich könnte sie in mein Wohnzimmer einladen und eine Tischmesse feiern. Anschließend serviere ich Tee, Kaffee und Säfte – und ich denke, sie würde alle noch etwas bleiben, um ein wenig zu erzählen: von ihrem Leben, von ihren Kindern und Enkeln, vielleicht auch von ihrem Glauben oder von dem, was sie bedrückt. So könnten wir teilhaben aneinander. Abgesehen vom ökologischen Aspekt (ein Wohnzimmer zu heizen braucht bestimmt weniger Energie als eine Kirche), kommt auch das menschliche Miteinander besser zum Tragen. Haben wir doch seit vielen Jahren immer wieder gesagt, Gottesdienst und Menschendienst gehören zusammen. Oder?

Übrigens, ich komme gerade von einem ökumenischen Erntedankgottesdienst – auch an einem Werktag. Wir waren 36 Personen. Die hätten nicht in mein Wohnzimmer gepasst.

Mit freundlichem Gruß

Ihr Pfarrer i.R. Hajo Osseforth

Pfarrer i.R. Hajo Osseforth

Aktuelle Nachrichten

Die nächsten Veranstaltungen