Bernhard Essig zu Gast in der KulturBühne:

„Ein Tohuwabohu ist das A, aber nicht das O!“

Der Autor und Entertainer bringt auf unterhaltsame Weise Licht in alltägliche Redewendungen, Sprichwörter und Sprachverwirrungen, die sich dem Christentum verdanken.

23. Januar 2022, 17:00 Uhr
Pfarrkirche Heilige Engel

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In unserem Gemeindegebiet entsteht das größte Neubaugebiet Niedersachsens – Kronsberg-Süd, auch Kronsrode genannt. Für unsere Gemeinde ist es eine Chance und Herausforderung zugleich. Wir wollen uns dem stellen und haben einen Prozess in Gang gesetzt, der darauf schaut, womit, wie und in welcher Form sich unsere Gemeinde einbringen kann und will und was wir damit erreichen wollen.

Sie sind herzlich eingeladen teilzunehmen, sich zu informieren und mitzugestalten. 

Die nächste Veranstaltung findet am Mittwoch, 26.01.2022 um 19:00 Uhr statt.

Weitere Informationen

Eucharistische 
Anbetung

An jedem Donnerstag setzen wir um 19:00 Uhr das Allerheiligste in unserer Pfarrkirche aus. Sie sind eingeladen, anzubeten und Ihre Bitten für sich selbst, Ihre Familien, Ihre Gemeinden, die Kirche und die ganze Welt vor Gott zu tragen oder einfach in Stille vor dem Herrn zu verweilen.

Zur Anbetung ist keine Anmeldung erforderlich. Bringen Sie einen Zettel mit Ihrem Namen und Ihrer Telefonnummer mit, den Sie am Eingang zur Kirche in ein bereitgestelltes Kästchen werfen. Bitte bringen Sie auch einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Liveübertragungen von Gottesdiensten im Internet

Wir übertragen die Sonntagsgottesdienste und weitere ausgewählte Gottesdienste im Livestream. Sie sind eingeladen die Gottesdienste am PC, Laptop oder Smartphone mitzufeiern.

Nächste Übertragung aus der Pfarrkirche Heilige Engel:
Sonntag, 23.01.2022 | 11:00 Uhr | Gemeindegottesdienst

Direkter Link zum Gottesdienst   

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Gottesdienstbesuch online buchen!

Ab sofort ist es möglich, dass Sie sich auch online für unsere Gottesdienste anmelden können. Dazu gibt es unser neues Buchungsportal im Internet.

Mit diesem zusätzlichen Service möchten wir ihnen die Anmeldung erleichtern und zugleich unsere Pfarrsekretärin etwas entlasten. Anmeldungen über das Pfarrbüro sind natürlich auch weiterhin möglich.

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Sonntagsimpuls

Dritter Sonntag im Jahreskreis | 23. Januar 2022

Tagesgebet

Allmächtiger, ewiger Gott, lenke unser Tun nach deinem Willen und gib, dass wir im Namen deines geliebten Sohnes reich werden an guten Werken. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.

Erste Lesung

Lesung aus dem Buch Nehemía

In jenen Tagen brachte der Priester Esra die Weisung vor die Versammlung, Männer und Frauen und überhaupt alle, die schon mit Verstand zuhören konnten. Vom frühen Morgen bis zum Mittag las Esra auf dem Platz vor dem Wassertor den Männern und Frauen und denen, die es verstehen konnten, daraus vor. Das ganze Volk lauschte auf das Buch der Weisung. Der Schriftgelehrte Esra stand auf einer Kanzel aus Holz, die man eigens dafür errichtet hatte. Esra öffnete das Buch vor aller Augen; denn er stand höher als das versammelte Volk. Als er das Buch aufschlug, erhoben sich alle. Dann pries Esra den Herrn, den großen Gott; darauf antworteten alle mit erhobenen Händen: Amen, amen! Sie verneigten sich, warfen sich vor dem Herrn nieder, mit dem Gesicht zur Erde. Man las aus dem Buch, der Weisung Gottes, in Abschnitten vor und gab dazu Erklärungen, sodass die Leute das Vorgelesene verstehen konnten. Nehemía, das ist Hattirscháta, der Priester und Schriftgelehrte Esra und die Leviten, die das Volk unterwiesen, sagten dann zum ganzen Volk: Heute ist ein heiliger Tag zu Ehren des Herrn, eures Gottes. Seid nicht traurig und weint nicht! Alle Leute weinten nämlich, als sie die Worte der Weisung hörten. Dann sagte er zu ihnen: Nun geht, haltet ein festliches Mahl und trinkt süßen Wein! Schickt auch denen etwas, die selbst nichts haben; denn heute ist ein heiliger Tag zur Ehre unseres Herrn. Macht euch keine Sorgen; denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

 

Antwortpsalm

Ps 19 (18), 8.9.10.12 u. 15 (Kv: vgl. Joh 6, 63b)

Kv Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben. – Kv

 

Die Weisung des Herrn ist vollkommen und gut, *
sie erquickt den Menschen.
Das Zeugnis des Herrn ist verlässlich, *
den Unwissenden macht es weise. – (Kv)

Die Befehle des Herrn sind gerade, *
sie erfüllen das Herz mit Freude.
Das Gebot des Herrn ist rein, *
es erleuchtet die Augen. – (Kv)

Die Furcht des Herrn ist lauter, *
sie besteht für immer.
Die Urteile des Herrn sind wahrhaftig, *
gerecht sind sie alle. – (Kv)

Auch dein Knecht lässt sich von ihnen warnen; *
reichen Lohn hat, wer sie beachtet.
Die Worte meines Munds mögen dir gefallen; /
was ich im Herzen erwäge, stehe dir vor Augen, *
Herr, mein Fels und mein Erlöser. – Kv

 

Zweite Lesung

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Gemeinde in Korinth

Schwestern und Brüder! Wie der Leib einer ist, doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obgleich es viele sind, einen einzigen Leib bilden: So ist es auch mit Christus. Durch den einen Geist wurden wir in der Taufe alle in einen einzigen Leib aufgenommen, Juden und Griechen, Sklaven und Freie; und alle wurden wir mit dem einen Geist getränkt. Auch der Leib besteht nicht nur aus einem Glied, sondern aus vielen Gliedern. Wenn der Fuß sagt: Ich bin keine Hand, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört er doch zum Leib. Und wenn das Ohr sagt: Ich bin kein Auge, ich gehöre nicht zum Leib!, so gehört es doch zum Leib. Wenn der ganze Leib nur Auge wäre, wo bliebe dann das Gehör? Wenn er nur Gehör wäre, wo bliebe dann der Geruchssinn? Nun aber hat Gott jedes einzelne Glied so in den Leib eingefügt, wie es seiner Absicht entsprach. Wären alle zusammen nur ein Glied, wo bliebe dann der Leib? So aber gibt es viele Glieder und doch nur einen Leib. Das Auge kann nicht zur Hand sagen: Ich brauche dich nicht. Der Kopf wiederum kann nicht zu den Füßen sagen: Ich brauche euch nicht. Im Gegenteil, gerade die schwächer scheinenden Glieder des Leibes sind unentbehrlich. Denen, die wir für weniger edel ansehen, erweisen wir umso mehr Ehre und unseren weniger anständigen Gliedern begegnen wir mit umso mehr Anstand, während die anständigen das nicht nötig haben. Gott aber hat den Leib so zusammengefügt, dass er dem benachteiligten Glied umso mehr Ehre zukommen ließ, damit im Leib kein Zwiespalt entstehe, sondern alle Glieder einträchtig füreinander sorgen. Wenn darum ein Glied leidet, leiden alle Glieder mit; wenn ein Glied geehrt wird, freuen sich alle Glieder mit. Ihr aber seid der Leib Christi und jeder Einzelne ist ein Glied an ihm. So hat Gott in der Kirche die einen erstens als Apostel eingesetzt, zweitens als Propheten, drittens als Lehrer; ferner verlieh er die Kraft, Machttaten zu wirken, sodann die Gaben, Krankheiten zu heilen, zu helfen, zu leiten, endlich die verschiedenen Arten von Zungenrede. Sind etwa alle Apostel, alle Propheten, alle Lehrer? Haben alle die Kraft, Machttaten zu wirken? Besitzen alle die Gabe, Krankheiten zu heilen? Reden alle in Zungen? Können alle übersetzen? Strebt aber nach den höheren Gnadengaben!

Evangelium

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Schon viele haben es unternommen, eine Erzählung über die Ereignisse abzufassen, die sich unter uns erfüllt haben. Dabei hielten sie sich an die Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren. Nun habe auch ich mich entschlossen, nachdem ich allem von Beginn an sorgfältig nachgegangen bin, es für dich, hochverehrter Theóphilus, der Reihe nach aufzuschreiben. So kannst du dich von der Zuverlässigkeit der Lehre überzeugen, in der du unterwiesen wurdest. In jener Zeit kehrte Jesus, erfüllt von der Kraft des Geistes, nach Galiläa zurück. Und die Kunde von ihm verbreitete sich in der ganzen Gegend. Er lehrte in den Synagogen und wurde von allen gepriesen. So kam er auch nach Nazaret, wo er aufgewachsen war, und ging, wie gewohnt, am Sabbat in die Synagoge. Als er aufstand, um vorzulesen, reichte man ihm die Buchrolle des Propheten Jesája. Er öffnete sie und fand die Stelle, wo geschrieben steht: Der Geist des Herrn ruht auf mir; denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe. Dann schloss er die Buchrolle, gab sie dem Synagogendiener und setzte sich. Die Augen aller in der Synagoge waren auf ihn gerichtet. Da begann er, ihnen darzulegen: Heute hat sich das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, erfüllt.

Predigt von Pastor Harmening

Liebe Schwestern und Brüder!
Die Evangelientexte, die wir sonntags hören, sind zuweilen besonders zusammengestellt. Die Geschehnisse in Galiläa und Nazareth, von denen wir heute gehört haben, stehen zum Beispiel erst im 4. Kapitel des Lukas-Evangeliums. Sie schildern das erste öffentliche Auftreten des erwachsenen Jesus.

Trotzdem haben wir heute zugleich auch die allerersten Sätze des Lukas-Evangeliums gehört, das Vorwort. Und dieses Vorwort bringt heute einen recht ungewohnten Tonfall in die Evangeliums-Verkündigung. Dieses Vorwort will noch gar nicht so recht klingen nach Froher Botschaft, nach direktem Wort Gottes an uns. Sehr privat, sehr persönlich, sehr menschlich klingen diese Worte. Sogar der Mäzen oder Auftraggeber, der das Schreiben und die Verbreitung des Evangeliums wahrscheinlich unterstützt hat, wird genannt, der hochverehrte Theophilus. Natürlich wissen wir alle, dass unsere Bibel und damit auch die 4 Evangelien von Menschen geschrieben worden sind. Aber abgesehen von den Lesungen aus den Briefen der Apostel treten diese Menschen doch bei unserem Zuhören oder Lesen sehr zurück. Und das ist ja auch gut so. Denn wir wollen ja Gott hören, der im Heiligen Geist den Schreibern der Bibel seinen Geist und seine Worte, so wie sie ihn verstanden haben, eingegeben hat.

Trotzdem ist es ebenfalls gut, einmal wieder daran erinnert zu werden, dass Gottes Wort nicht durch einen luftleeren Raum zu uns dringt. Sondern Gott spricht zu uns durch andere Menschen hindurch. Durch all die Menschen, die vor uns waren und die die Botschaft von Jesus bis uns für uns weitergesagt haben, weiter gedruckt haben, weiter gelesen, weiter verkündet haben. Stellvertretend für all diese Menschen werden wir heute auch einmal all die Namen aus den 2 Heiligen-Litaneien im 1. Hochgebet am Altar beten. Viele, viele Menschen werden da genannt, Männer und Frauen, mit deren Hilfe Gott über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg auch zu uns gesprochen hat und weiter spricht.

Und damit kommen wir nun zu uns. Denn jetzt sind wir dran. Jetzt müssen wir Gott weitersagen. Wir haben seine Botschaft empfangen, wir müssen sie nun weitergeben. Und dabei will ich nun wieder anknüpfen an den Klang unseres heutigen Vorwortes. An diesen privaten, persönlichen, menschlichen Ton des Lukas darin. Natürlich erfolgt das Weitersagen auch durch die Gottesdienste der Kirche, die sonntäglichen Predigten, die Kommunion-Kurse, die Firmvorbereitung, den Religionsunterricht und vieles ähnliches. Aber das alles ist zwar menschlich, aber noch nicht unbedingt sehr privat und persönlich. Als Weitersager sind wir aber eben auch als private Person gefordert. Ich weiß, das ist nicht immer einfach. Wie macht man das? Von Gott zu den Menschen sprechen als Privatperson? Ich denke, das Wichtigste dabei ist sogar ein Sprechen, ohne viel Worte zu machen. So scheinbar banal das klingt: Vor allem ist, so will mir scheinen, erst einmal einfach nur Freundlichkeit und eine Ausstrahlung von so etwas wie positivem Denken von uns Christen gefordert. Um wieder und wieder den ungläubigen Philosophen Friedrich Nietzsche zu zitieren: „Wenn die Christen wirklich an ihre Botschaft glauben würden, dann könnten sie ruhig etwas erlöster aussehen.“

Versuchen wir das doch immer wieder – einfach ein wenig erlöster aussehen und wirken. Es geht doch um die Frohe Botschaft. Die Botschaft, dass Gott in allem Elend der Welt mit uns geht, dass wir nicht allein sind. Die Botschaft, dass der Tod nicht das Ende der Menschen und der Welt ist. Die Botschaft, dass die Menschen mit Gottes Hilfe die Welt auch jetzt schon verbessern können. Oder wie Jesus es uns heute im Evangelium gesagt hat: „Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.“

Spürt man uns Christen das an, dass wir das glauben? Dass Gott Zukunft hat für die Menschen, wo andere nur Leid und Tod sehen? Manchmal in unserem Leben dürfen wir Menschen sogar sehr direkt und ausführlich von unserem Glauben an Gott erzählen. Vielleicht den Kindern in unseren Familien, den Freunden und Verwandten oder einmal durch Zufall einem Bekannten, einem Nachbarn oder Arbeitskollegen oder nur einer flüchtigen Zufallsbekanntschaft.

Aber ein allererstes Sprechen von Gott, das ist doch einfach unser Auftreten unter anderen Menschen. Ein Auftreten versehen mit Freundlichkeit und Respekt vor anderen. Ein Auftreten mit einem positiven und optimistischen Blick in die Zukunft. Weil wir Gott dabei wissen. Gott spricht in die Welt hinein durch die Menschen, die an ihn glauben. Seit bald 2000 Jahren haben das andere Menschen für uns besorgt. Und wir dürfen ihnen dankbar sein. Jetzt im Jahre 2022 sind wir gefordert.

Und wir müssen gar nicht viel sagen dabei. Einfach nur andere Menschen spüren lassen, dass wir Zukunft sehen für die Welt. Die gute Zukunft mit Gott. Eine Zukunft ohne Tod und Leid. Jetzt schon und in alle Ewigkeit. (Amen)

Übrigens...

Hier finden Sie im wöchentlichen Wechsel Impulsworte der Seelsorgerinnen und Seelsorger unseres Pastoralteams

Übrigens hoffe ich, dass das Licht der vergangenen Weihnachtszeit in uns noch ein wenig weiterleuchtet und uns vor allem auch weiterhin Licht sein lässt für andere Menschen. Und damit meine ich Licht im Sinne von Freundlichkeit, von zwischenmenschlicher Wärme im Umgang miteinander, Licht im Sinne von Höflichkeit, Respekt, Milde.

Die aktuelle Lage macht den Umgang miteinander ja nicht einfacher, und da senkt sich über die Begegnung der Menschen oft Dunkelheit. Hellen wir sie auf mit dem Licht unseres Glaubens. Nehmen wir z.B. die Situation der armen Menschen, die tagtäglich andere auf die Einhaltung aktueller Coronavorschriften hinweisen müssen – in Geschäften oder Theatern oder Lokalen oder sonstwo. Die tun das im allgemeinen ja wirklich nicht aus Spaß, sondern weil sie das müssen.

Ein paar Mal war ich doch überrascht, dass wenn ich da so halbwegs mitmachte und versuchte alles zu befolgen – wie sehr ich dann gelobt wurde für mein, wie ich dann hörte, „verständnisvolles Verhalten“. Das heißt ja dann wohl im Umkehrschluss, dass es doch einige gibt, die sich da nicht so recht kooperativ oder freundlich zeigen. Muss das wirklich sein? Ganz gleich, was man von den Corona-Maßnahmen hält – und ich halte sehr viel davon – jedenfalls aber die Verkäuferinnen und Verkäufer oder andere in ähnlicher Situation, die können doch nun wirklich nichts dafür. Gut, ich muss zugeben: Ich merke selbst auch bei mir, wie sehr mir das oft gegen den Strich geht, wenn ich da irgendwie von jemandem zurechtgewiesen werde, aber da muss man dann eben durch, muss sich zusammenreißen und freundlich bleiben.

Gerade als Christen können wir da vielleicht aus unserem Glauben schöpfen. Jesus, das Licht der Welt ist nicht nur gekommen, damit wir uns selbst davon bescheinen lassen, sondern damit wir es auch weitergeben. Ein bisschen Freundlichkeit und Höflichkeit und Respekt vor anderen sind schon ein guter Anfang dafür.

Viele Grüße, Pastor Christoph Harmening

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Aber werden die Menschen alle dann wieder so zahlreich da sein, wie wir es glücklicherweise in Hl. Engel in all den Jahren vor Corona haben erleben dürfen?

Was die Gottesdienste angeht, so geben mir die Zahlen der Gottesdienstbesucher zuletzt der Weihnachtgottesdienste, der Winterreise (als Krippenspielvariante), der Gottesdienste zum Jahreswechsel und auch der Kindergottesdienste in den letzten Monaten durchaus Hoffnung. Aber ganz selbstverständlich wird es nicht werden.

Allzu oft hört man aus anderen Bereichen von Gesellschaft und Kultur die Befürchtung, dass bei manchen Menschen während der Pandemiebeschränkungen möglicherweise auch eine Art der Entwöhnung von vielerlei zuvor Gewohntem stattgefunden hat. Und dafür könnte man ja auch durchaus Verständnis haben.

Wer nun z.B. statt im Theater seinen Shakespeare in den letzten zwei Jahren eher per Reclam-Heft und Internet-Auftritt erlebt hat, der wird vielleicht auch nicht unbedingt sofort wieder zurück ins Theater zurückströmen, wenn es denn wieder ganz unbeschwert möglich ist. Es ging ja doch vielleicht auch so.

Oder doch nicht? Ist der Drang zum Live-Erleben und der Hunger nach einem „Endlich-wieder“ doch so stark? Wie wird es im Vergleich dazu dem gläubigen Christen gehen? Wie war und ist die Erfahrung des Bibellesens zu Hause? Des Besuchs der Gottesdienste unter Corona-Beschränkungen nur dann und wann? Oder das Mitfeiern der Gottesdienste im Internet? Hat man sich (im Guten) auch daran gewöhnen können, und so bleibt man dann auch weiterhin zu Hause? Oder geht es eben doch nicht auf Dauer ohne den live und „in Echt“ mit vielen anderen Menschen zusammen gefeierten Gottesdienst in der vertrauten eigenen Kirche?

Im Grunde ist das alles ja auch gerade die Frage nach den Veränderungen im Realitätsverständnis der Menschen. Da sind inzwischen doch viele, die der in den neuen Medien vermittelten Welt und der darin und damit möglichen Kommunikation mit anderen Menschen durchaus ihre ganz eigene Realität zubilligen. Für so manchen mag Begegnung darüber hinaus gar nicht mehr so wichtig sein. Mir persönlich geht es durchaus nicht so, aber ich will doch anerkennen, dass andere das möglicherweise anders sehen.

Um mal wieder Franz Beckenbauer zu zitieren: Schaun mer mal, dann sehn mer scho.

Ich bin gespannt.

Viele Grüße,
Ihr Pastor Christoph Harmening

Pastor Christoph Harmening

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Kollektenplan und Kontoverbindung

  • 23. Januar, Verkehrshilfe des Bonifatiuswerks
  • 30. Januar, Gemeindekollekte
  • 06. Februar, Gemeindekollekte
  • 13. Februar, Kollekte Diasporaopfer
  • 20. Februar, Gemeindekollekte
  • 27. Februar, Gemeindekollekte

Bitte spenden Sie Ihre Kollekte auf das Konto unserer Pfarrgemeinde:

  • DE48 2505 0180 0000 3729 78
  • Sparkasse Hannover

 

 

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